Den Befehl "Ausführen" im Startmenü
einblenden
Den Befehl "Ausführen" im Startmenü einblenden.
Anders als bei den älteren Betriebssystemen ist der Befehl "Ausführen"
bei Windows Vista nicht mehr im Startmenü enthalten. Viele werden
den Ausführen-Dialog vermissen, da er für einen schnellen Zugriff
auf Dateien, Anwendungen oder Webseiten recht praktisch sein
kann.
Um den Befehl "Ausführen" wieder in das Startmenü zu integrieren,
klickt man mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich
der Taskleiste und wählt im Kontextmenü "Eigenschaften" aus.
Dort kann man über die Registerkarte "Startmenü" über den Button
"Anpassen" den Befehl "Ausführen" im Startmenü wieder aktivieren.
Start des
Begrüssungscenters verhindern
Bei jedem Start von Windows Vista wird
standardmässig das Begrüssungscenter angezeigt, das Zugriff
auf viele Einstellungen, Dienste oder Informationen bietet.
Benötigt man dieses Feature nicht, kann man es über einen
kleinen Eingriff in die Registrierung deaktivieren.
Dazu den Registrierungseditor starten und zum Schlüssel:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Run"
springen und dort den Eintrag "WindowsWelcomeCenter" löschen.
Zugriff auf das Begrüssungscenter hat man weiterhin über "Start"
--> "Alle Programme" --> "Zubehör" --> "Begrüssungscenter öffnen".
Individuellen Text beim Anmelden anzeigen lassen
Es ist möglich einen individuellen
Text zu verfassen, der einem Benutzer angezeigt wird, wenn
er sich am System anmeldet.
Dazu auf "Start" --> "Ausführen"
in das Textfeld "secpol.msc" eingeben, um mit "Enter" den
Gruppenrichtlinieneditor zu starten. Dort findet man unter:
"Sicherheitseinstellungen" --> "Lokale Richtlinien" -->
"Sicherheitsoptionen" die Richtlinie "Interaktive Anmeldung:
Nachricht für Benutzer, die sich anmelden wollen". Hier kann
unter "Eigenschaften" ein eigener Text eingegeben werden, der den
Benutzern beim Anmeldevorgang später angezeigt wird.
Automatische Anmeldung aktivieren
Wer nicht immer ein Kennwort beim Systemstart
von Windows Vista eingeben möchte, kann den automatischen Anmeldungsprozess
aktivieren. Dies kann jedoch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Dazu zunächst auf "Start" --> "Systemsteuerung" klicken. Dort
auf "Benutzerkonten" und unter "Jugendschutz" auf "Windows-Kennwort"
klicken. In dem Feld "Aktuelles Kennwort" das persönliche Kennwort
eingeben und anschliessend auf "Kennwort entfernen" klicken.
Ab dem nächsten Neustart wird ab jetzt der Benutzer automatisch
angemeldet.
Einbruchsversuche protokollieren
Bei Windows Vista können alle fehlgeschlagenen
Versuche, sich auf dem System anzumelden, protokolliert werden.
Dazu klickt man auf "Start" --> "Suchen nach "Lokale
Sicherheitsrichtlinie", geht dort zu "Lokale Richtlinien" und
"Überwachungsrichtlinien".
Dort bei "Anmeldeversuche überwachen" einfach die Option "Fehlgeschlagene
Versuche überwachen" aktivieren.
Das Überwachungsprotokoll kann in der Windows-Ereignisanzeige
eingesehen werden.
Windows-Passwort zurücksetzen
Mittels einer im Vorfeld erstellten
"Kennwortrücksetzdiskette" können Vista-Anwender das
Passwort zurücksetzen, falls es einmal vergessen wurde. Es
ist dazu ein externer Datenträger nötig, dieser muss jedoch
nicht zwangsweise eine Diskette sein, ein USB-Stick
funktioniert auch.
Um eine Kennwortrücksetzdiskette zu erstellen unter: "Start"
--> "Systemsteuerung" --> "Benutzerkonten und Jugendschutz" -->
"Benutzerkonten" zu "Kennwortrücksetzdiskette erstellen"
navigieren und dort einfach den Anweisungen folgen.
Es ist nur einmal nötig eine sogenannte
"Kennwortrücksetzdiskette" zu erstellen, auch wenn das
Passwort danach geändert wurde, funktioniert sie weiterhin.
Das Passwort kann über den Link "Kennwort zurücksetzen", der
nach einem fehlgeschlagenen Login unter dem
Passwort-Eingabefeld erscheint, resetiert werden.
Es ist zu beachten, dass jeder, der Zugriff auf den externen
Datenträger hat, auch auf das Windows System zugreifen kann.
Es empfiehlt sich daher, den Datenträger gut weg zu legen.
Den Benutzerkontenschutz deaktivieren
Der Benutzerkontenschutz wurde mit Windows
Vista eingeführt, um dafür zu sorgen, dass sicherheitshalber
alle Benutzer das System nur mit eingeschränkten Rechten nutzen
können. Dadurch administrative Änderungen oder Installationen
oft erst einmal bestätigt werden, was in manchen Fällen recht
lästig sein kann. Diese Sicherheitseinrichtung lässt sich aber
durch einen Eingriff in die Registry abschalten.
Dafür mit dem Registrierungseditor zu dem Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\
Policies\System" navigieren. Dort dann einen neuen "DWORD-Eintrag"
mit dem Namen "EnableLUA" erstellen und diesem den "Wert" "0"
zuweisen.
Die Änderungen werden nach einem Neustart übernommen. Um den
Benutzkontenschutz wieder zu aktivieren, muss nur der "Wert"
"0" auf "1" gesetzt werden.
Unbekannte Dateien automatisch
mit dem Editor öffnen
Da der Windows Editor Dateien nur in Textform
darstellen kann und keine Scripte ausführt, ist es vielfach
sinnvoll, unbekannte Dateitypen zuerst mit dem Editor anzusehen,
wenn man wissen möchte, was sich dahinter verbirgt.
Durch einen Eingriff in die Registry kann man dem Kontextmenü
den Eintrag "Mit Editor öffnen" hinzufügen.
Dazu den Registrierungseditor öffnen und zum Schlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT\*"
navigieren. Dort einen Unterschlüssel "shell" erstellen und
diesem den "Standard-Wert" "notepad.exe %1" zuweisen. In diesem
Schlüssel muss dann noch ein weiterer Unterschlüssel "command"
erstellt werden, dessen "Standard-Wert" auf "notepad.exe %1"
gesetzt werden muss.
Durch Löschen des Schlüssels "HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell" können
die Änderungen jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.
Datei-Inhalte einsehen ohne die Dateien zu öffnen
Der Explorer von Windows Vista
ermöglicht die Einsicht in die Inhalte von Dateien, ohne sie
dafür zu öffnen. Dazu muss nur die Option des
Vorschaufensters aktiviert sein. Von der Vorschau
unterstützt werden die Dateiformate: txt, jpg, ppt, doc, xls
und pdf.
Die Vorschau wird aktiviert im Vista-Explorer über
"Organisieren" --> "Layout" --> "Vorschaufenster".
Inhalt der
Zwischenablage einsehen und löschen
Alle Daten, die mit
Kopieren bzw. Ausschneiden bearbeitet werden,
landen in der Zwischenablage. Während es unter
Windows XP noch möglich war, den Inhalt der
Zwischenablage einzusehen, zu bearbeiten oder zu
speichern, fehlen diese Möglichkeiten bei
Windows Vista, weil Microsoft die Ablagemappe
bei Windows Vista einfach weggelassen hat. Um
dennoch die Daten in der Zwischenablage
einzusehen, muss Windows mit einer Datei
nachgerüstet werden.
Dazu die Datei clipbrd.exe
hier
herunterladen, entpacken und in das Verzeichnis
"System32" von Windows verschieben.
Um die Inhalte
Zwischenablage jetzt direkt aufzurufen in das
Dialogfeld "Ausführen" "clipbrd.exe"
eingeben und die Anwendung mit "OK" starten. Das
Tool ist unter Windows Vista allerdings nur noch
eingeschränkt nutzbar, die Zwischenablage kann
nur eingesehen und der Inhalt gelöscht werden.
Das Bearbeiten und Speichern der Inhalte ist
nicht mehr möglich.
Immer Dateiendungen anzeigen
Auch wenn es in den Ordneroptionen so
eingestellt ist, werden in bestimmten Ordnern trotzdem nicht alle Dateiendungen angezeigt. Verantwortlich dafür zeigt sich die
Datei "desktop.ini" in dem entsprechenden Verzeichnis. Im
Unterschied zu den früheren Betriebsystemen regelt sie nicht
nur das Aussehen des Ordners, sondern auch die Ansicht der Dateiendungen.
So werden beispielsweise im Ordner "Beispielbilder" die
Dateiendungen einiger Bilddateien nicht angezeigt. Wird die
"desktop.ini" gelöscht oder unbenannt, werden die
Dateiendungen auch wieder angezeigt. Alternativ kann die "desktop.ini"
mit einem einfachen Editor wie Notepad entsprechend editiert
werden.
Ordner "Eigene Dateien" verschieben
Bei Windows Vista befinden sich wie Verzeichnisse
wie "Eigene Bilder", "Eigene Musik" und "Eigene Videos" nicht
mehr wie gewohnt im Verzeichnis "Eigene Dateien" und auch der
ehemalige "Eigene Dateien"-Ordner heisst nun einfach "Dokumente".
Zum Ändern des Pfades geht man zunächst mit einem Rechtsklick
auf "Dokumente" und kann dort unter "Eigenschaften" einen neuen
Reiter mit dem Namen "Pfad" finden. Dort kann man den aktuellen
Pfad zum "Dokumente"-Ordner finden und nach eigenen Wunsch abändern.
Mit einem Klick auf "Übernehmen" wird der Vorgang abgeschlossen.
Dementsprechend können auch die Pfade der Verzeichnisse "Eigene
Bilder", Gespeicherte Spiele", "Eigene Musik", "Eigene Videos",
"Downloads" "Desktop", "Downloads", "Favoriten*", "Links" und
"Suchvorgänge" nach eigenen Vorstellungen abgeändert werden.
*siehe auch:
Es können keine neue Favoriten (IE) erstellt werden)
Kontextmenü "Senden
an" mit eigenen Einträgen ergänzen
Beim Kontextmenü "Senden an" können eigene
Einträge hinzugefügt oder vorhandene Einträge gelöscht werden.
Um Einträge hinzuzufügen, muss eine Verknüpfung
der entsprechenden Anwendung in den Ordner "SendTo" kopiert
werden.
Auch Laufwerke und Ordner können einfach
per Drag&Drop hinzugefügt werden, Ordner einfach in das "SendTo"-Verzeichnis
gezogen und ein Laufwerk kopiert wird.
Das "SendTo" Verzeichnis befindet sich unter: "C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\SendTo"
Kontextmenü um den Eintrag "in Ordner
kopieren" erweitern
Das Kontextmenü von Dateien und Ordnern
lässt sich um den Eintrag "In Ordner kopieren" erweitern, was
häufiges Kopieren von Daten sehr erleichtern kann. Dazu den
Registrierungseditor öffnen und den Schlüssel: "HKEY_CLASSES-ROOT\AllFilesystemObjects\shellex\ContextMenuHandlers"
suchen.
Hier muss ein neuer Schlüssel erstellt
werden, der "In Ordner kopieren" heissen muss. Im rechten Fenster nun der
Zeichenfolge: "Standard" den Wert: "{C2FBB630-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
Zusätzlich kann das Kontextmenü auch um
den Eintrag "in Ordner verschieben" erweitert werden.
Dazu muss wie oben beschrieben ein weiterer
Schlüssel erstellt werden, der "In Ordner verschieben" heissen muss. Im rechten
Fenster nun der Zeichenfolge: "Standard" den Wert: "{C2FBB631-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
Ältere Version einer Datei oder
eines Ordners wiederherstellen
Die höheren Versionen von Windows
Vista erstellen automatisch Sicherungskopien, auch
Schattenkopien genannt vom Datenbestand des Rechners. Diese
Kopien können dazu genutzt werden, die vorherige Version
einer Datei oder eines Verzeichnisses wieder herzustellen.
Dazu mit einem Rechtsklick auf einen Ordner oder einer Datei
im Kontext die "Eigenschaften" aufrufen und dort auf den
Reiter "Vorgängerversionen" klicken. Dort zeigt Windows die
älteren Dateiversionen oder Ordnerinhalte mit dem jeweiligen
Änderungsdatum an. Mit diesen kann nun eine neuere Variante
überschrieben oder einfach als Kopie gespeichert werden.
Eine Datensicherung kann dieses Verfahren jedoch nicht
ersetzen, da Windows nicht zuverlässig nach jeder
Veränderung gleich eine neue Schattenkopie anlegt. (Möglich
bei Vista Business, Enterprise (nur Volumenlizenzen) und
Ultimate)
Eigenschaften der Taskleiste für andere
Benutzer sperren
Wer nicht möchte, dass andere Benutzer
die Taskleisteneinstellungen verändern, kann diese Möglichkeit
mit einem Eingriff in die Registry verhindern.
Dazu den Registrierungseditor öffnen und zu dem Schlüssel: "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\"
springen. Dort muss dann ein neuer "Dword-Eintrag" mit der Bezeichnung
"TaskbarLockAll" und dem Wert "1" erstellt werden.
Nach einem Neustart kann jetzt weder auf die Systemsteuerungseinstellungen
für die Taskleiste zugegriffen, noch können die Elemente der
Taskleiste "entsperren", "vergrössern" bzw. "verkleinern", "
verschieben" oder "neu anordnen" geändert werden.
TV-Aufzeichnungen ohne Werbung und
Überhänge erstellen
Das Media Center von Windows Vista
beginnt den Mitschnitt einer Fernsehsendung immer zwei
Minuten vor dem regulären Start und beendet den Mitschnitt 3
Minuten nach dem Schluss.
Wer Mitschnitte archivieren will und
den überflüssigen Speicherplatz sparen will, kann den
Mitschnitt mit dem Movie Maker nachträglich zuschneiden, da
der Vista-eigene Movie Maker jetzt auch das Dateiformat .dvr-ms
beherrscht, in dem das Media Center die Mitschnitte speichert. So
können leicht auch die lästigen Werbeblöcke aus Filmen entfernt werden.
Windows Media Center deaktivieren
Wird ein Computer nur für geschäftliche
Zwecke nutzt, kann es sinnvoll sein, die Ausführung des Windows
Media Centers zu unterbinden. Dies ist durch einem Eingriff
in die Registrierung möglich.
Dafür muss bei dem Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Microsoft\WindowsMediaCenter"
ein neuer "DWORD-Eintrag" mit der Bezeichnung "Media Center"
erstellt werden und diesem der Wert "1" zugewiesen werden. Wird
jetzt das Media-Center gestartet, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Maximale Anzahl
der Fenster in Flip3D festlegen
Ein neues Feature bei Windows Vista "Flip3D".
Drückt man die Tasten [Win]+[Tab], werden bei einem Vista Premium
Ready PC alle geöffneten Fenster in einer 3D-Ansicht dargestellt.
Bei zu vielen geöffneten Fenstern kann das jedoch schnell unübersichtlich
werden. Wer das verhindern will, kann mit einem Eingriff in
die Registry ein Maximum der darzustellender Fenser festlegen.
Dafür im Registrierungseditor den Schlüssel: "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\DWM"
öffnen und dort einen neuen "DWORD-Eintrag" mit dem Namen "Max3DWindows"
erstellen. Als "Wert" wird dem "DWORD-Eintrag" die gewünschte
Maximal-Anzahl der Fenster zugewiesen.
Nach einem Neustart wir die Änderung aktiv. Soll die Änderung
wieder Rückgängig gemacht werden, braucht nur der "DWORD-Eintrag"
wieder gelöscht zu werden.
Sidebar schnell zwischendurch
einblenden
Hat man sich die Vista Sidebar mit
persönlichen Gadgets erweitert, auf die man zwischendurch
schnell einmal zugreifen möchte, können maximierte Fenster
oder Applikationen dabei recht störend wirken, da sie die
Sidebar überdecken.
Mit der Tastenkombination "[Win]+[Leertaste]" kann man die Sidebar über die maximierten Fenster
legen und ein Klick in das maximierte Fenster lässt die
Sidebar wieder verschwinden.
Grösse der Desktopsymbole ändern
Besitzt man eine Maus mit Scrollrad,
kann man bequem die Grösse der Icons auf dem Desktop
anpassen, indem man einmal auf den Desktop klickt und am
Scrollrad dreht, während man die [Strg]-Taste gedrückt hält.
Nutzer mit Maus ohne Scrollrad können die Grösse der Symbole
ändern, indem sie mit einem Rechtsklick auf den Desktop das
Kontextmenü starten und dort unter "Ansicht" eine der drei
verfügbaren Grössen auswählen.
Fenster durch Mousover statt Maus-Klick aktivieren
Ein weiteres Feature von Windows Vista
erlaubt es, bei mehreren geöffneten Fenstern ein Fenster
schon beim Überfahren mit der Maus, statt erst mit einem
Maus-Klick zu aktivieren und in den Vordergrund zu holen.
Dafür muss in der Systemsteuerung nur eine Einstellung
geändert werden, ein Registry-Eingriff, wie früher, ist
nicht mehr nötig.
Um die Option zu aktivieren auf "Start" und
"Systemsteuerung" klicken. Dort von "Erleichterte Bedienung"
zum "Center für die erleichterte Bedienung" navigieren.
Unter "Das Verwenden der Maus erleichtern" muss für das
gewünschte Feature "Aktivieren eines Fensters durch Bewegen
mit der Maus" aktiviert und die neue Einstellung mit
"Übernehmen" bestätigt werden.
Netzschalter im Startmenü anpassen
Dem Netzschalter im Startmenü von Windows
Vista wurde standardmässig die Option "Ruhezustand" zugeordnet.
Wer den Schalter lieber zum Herunterfahren des Systems verwenden
möchte, kann das über eine Einstellung in den Energieoptionen
abändern.
Dafür auf "Start" --> "Systemsteuerung" --> "Energieoptionen"
klicken und in den "Energieoptionen" auf den Reiter "Energiesparmodus
ändern" oben links klicken. Dort unter der Option "Erweiterte
Energieeinstellungen ändern" kann über den Dialog "Netzschalter
und Laptopdeckel/Netzschalter im Startmenü" dem Netzschalter
die gewünschte Aktion zugeordnet werden. Nach einem Klick auf
"OK" kann der jetzt rote Netzschalter fortan zum Herunterfahren
des Systems genutzt werden.
Verknüpfungspfeile entfernen
Möchte man bei Verknüpfungen auf die unschönen
Pfeile im Icon verzichten, kann man diese über einen Eingriff
in die Registry deaktivieren.
Den Registrierungseditor starten und zu
folgenden Schlüssel navigieren: "HKEY_CLASSES_ROOT\lnkfile"
Der Eintrag "IsShortcut" muss jetzt mit
einem Doppelklick in "AriochIsShortcut" umbenannt werden. Nach
einem Neustart des Systems sind die Verknüpfungspfeile verschwunden.
Laufwerke einzeln
defragmentieren
Bei Windows Vista ist es nicht mehr
möglich einzelne Laufwerke zum Defragmentieren auszuwählen,
sondern es werden immer gleich alle Laufwerke geprüft und
defragmentiert.
Mit einer Befehlszeile lässt sich jedoch eine Verknüpfung
zur Defragmentierung eines einzelnen Laufwerks erstellen.
Dazu muss zuerst eine Verknüpfung der Datei "defrag.exe" auf
dem Desktop erstellt werden. Die "defrag.exe" in
C:\Windows\System32\ -Verzeichnis mit der rechten Maustaste
anklicken und aus dem Kontextmenü "Senden an:" "Desktop"
auswählen. Daraufhin ist neue Verknüpfung auf dem Desktop
entstanden. Diese mit der rechten Maustaste anklicken und im
Kontextmenü die "Eigenschaften" aufrufen. Um beispielsweise
das Laufwerk "C" auszuwählen, dort unter "Ziel" den
folgenden Parameter eingeben:
C:\Windows\System32\Defrag.exe c: -w -v
Für das Laufwerk "D" sähe der Parameter so aus:
C:\Windows\System32\Defrag.exe d: -w -v
Dabei führt /w = führt eine vollständige Defragmentierung
und eine detaillierte Analyseausgabe durch und /v legt den
ausführlichen Modus fest.
Siehe auch:
Automatische
Defragmentierung deaktivieren
Auslagerungsdatei beim Herunterfahren löschen
In der Auslagerungsdatei des
virtuellen Speichers können sich unter Umständen sensible
Daten befinden, von denen man nicht möchte, dass Dritte sie
auslesen können. Daher gibt es die Möglichkeit die
Auslagerungsdatei bei jedem Herunterfahren löschen zu
lassen.
Unter: "Start" --> "Einstellungen" --> "Systemsteuerung" -->
"Verwaltung" --> "Lokale Sicherheitsrichtlinie" --> "Lokale
Richtlinien" --> "Sicherheitsoptionen" --> findet sich die
Option "Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen
Arbeitsspeichers löschen".
Man beachte, dass das System beim Herunterfahren je nach
Grösse der Auslagerungsdatei mehr oder weniger Zeit
benötigt, diese zu löschen.
Mehr Speicherplatz durch das
Deaktivieren des Ruhezustands
Wird Windows Vista in den Ruhestand
versetzt, speichert es den Inhalt des Arbeitsspeichers in
der Datei hiberfil.sys. Diese hat demnach ständig die Grösse
des verbauten Arbeitsspeichers in einem PCs, kann also recht
gross sein.
Wer den Ruhezustand sowieso nicht nutzt, kann die Datei
getrost löschen. Bei Vista geschieht dies über die
Datenträgerbereinigung. Dazu über "Start" --> "Alle
Programme" --> "Zubehör" --> "Systemprogramme" -->
"Datenträgerbereinigung" das Häkchen Bei
"Ruhezustandsdateibereinigung" setzen.
Dabei wird gleichzeitig der Ruhezustand deaktiviert. Wer
danach die Ruhezustands-Funktion wieder nutzen möchte, muss
über ein Konto mit Administrations-Rechte einen Befehl in
die Kommandozeile eingeben. Dazu die Komandozeile (cmd.exe)
starten und "powercfg.exe -h on" eingeben.
Vollständiger Standby-Betrieb, ohne laufende Lüfter
Um einen wirklich Strom sparenden und
leisen Standby-Betrieb zu erreichen, ohne dass noch Lüfter
laufen, muss die Optionen, dass Maus und Tastatur den
Computer wieder aus dem Ruhezustand wecken können,
deaktiviert werden.
Dazu über "Start" --> "Systemsteuerung" --> "System" den
"Geräte-Manager" starten und dort bei "Mäuse und andere
Zeigegeräte" die angeschlossene Maus(Name) mit der rechten
Maustaste anklicken, "Eigenschaften" auswählen und zum
Reiter "Energieverwaltung" wechseln. Dort den Punkt "Gerät
kann den Computer aus dem Standbymodus aktivieren"
deaktivieren. Die gleiche Einstellung ist für die Tastatur
vorzunehmen.
Der PC kann dann zwar nicht mehr mit einer Mausbewegung oder
einem Druck auf eine beliebige Taste der Tastatur aus dem
Standby-Modus aktiviert werden, es ist aber beispielsweise
über den Einschaltknopf am Gehäuse möglich.
Internet Explorer
7 Icon auf dem Desktop anzeigen
Bei Windows Vista wurde auf die Verknüpfung
für den Internet Explorer 7 auf dem Desktop verzichtet. Auch
auf den Weg das Symbol über die Systemsteuerung zu aktivieren,
hat Microsoft verzichtet. Wer dennoch die Verknüpfung auch auf
dem Desktop haben will, muss einen Eintrag in die Registry machen.
Dazu den Schlüssel: "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\HideDesktopIcons\
NewStartPanel"
suchen und darin einen neuen DWORD-Eintrag
mit Namen: "{871C5380-42A0-1069-A2EA-08002B30309D}" erstellen.
Diesem Eintrag muss der Wert "0" zugewiesen werden.
Nun den Registrierungseditor schliessen
und mit der Taste "F5" den Desktop aktualisieren.
Das
"klassische" Erscheinungsbild wiederherstellen
Die neue Benutzeroberfläche von
Windows Vista ist Geschmackssache. Wer das klassische
Erscheinungsbild früherer Windows-Versionen bevorzugt, kann
dieses mit wenigen Mausklicks wiederherstellen. Dabei kann
zwischen einem ungerenderten Basis-Darstellung und der
klassischen "Windows 2000-Optik" gewählt werden.
Die Darstellungseinstellungen findet
man wenn man einen Rechtsklick auf dem Desktop macht und
dort auf "Anpassen" klickt. Unter "Fensterfarbe und
Darstellung" können die Eigenschaften für die klassische
Darstellung geöffnet werden, wo die weiteren Optionen
zugänglich werden.
Eine Darstellung des für viele
gewohnten XP-Designs ist jedoch nicht möglich.
Transparente
Rahmen deaktivieren
Einige Vista-Nutzer empfinden die
transparenten Rahmen um die Fenster als störend, wenn andere
Anwendungen durchscheinen.
Mit ein paar Mausklicks lässt sich der
Transparent-Effekt der Rahmen abschalten. Dafür einen
Rechtsklick auf dem Desktop machen und im Kontextmenü
"Anpassung" auswählen. Dort bei "Fensterfarbe und
-Darstellung" das Häkchen bei "Transparenz aktivieren"
entfernen.
Geschwindigkeit der Aero-Effekte ändern
Wer die neuen Aero-Effekte von Vista
mag, kann diese mit Hilfe der Shift Taste verlangsamen. Dazu
muss zuvor eine Änderung in der Registry vorgenommen werden.
Den Registrierungseditor starten und zu dem Schlüssel "HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\DWM"
navigieren. Dort muss ein neuer DWORD-Eintrag namens "AnimationsShiftKey"
erstellt und diesem der Wert "1" zugewiesen werden.
Nach einem System-Neustart können die Aero-Effekte mit der
Shift-Taste verlangsamt angezeigt werden. Will man den
Effekt wieder deaktivieren, reicht es den Wert von "1" auf
"0" zu setzten oder den neu erstellten DWORD-Eintrag wieder
zu löschen.
Aero Glaseffekt
auch mit älterer Grafikkarte nutzen
Windows Vista überprüft selbstständig,
ob eine Grafikkarte für die Darstellung der Aero Glaseffekt
ausreicht. Nutzt man noch eine ältere Grafikkarte, die nicht
DirectX9-fähig ist, kann man Vista mit einem Registry Hack dazu
bringen, die Prüfung auszulassen.
Im Registrierungseditor zu dem Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\DWM"
navigieren und den "DWORD-Wert" von "EnableMachineCheck" von
"1" auf "0" ändern.
Falls der Schlüssel "DWM" gar nicht vorhanden ist, muss er mit
dem "DWORD-Wert" neu angelegt werden.
Ist der Effekt noch nicht sichtbar,
muss noch der Prozess "uxss.exe" im Taskmanager beendet
werden. (Startet selbstständig neu)
Dann kann mit der Tastenkombination "[STRG]
+ [SHIFT] + [F9] Aero-Glas ein oder ausgeschaltet werden.
Aero Glasseffekt bei Vista Home
Basic aktivieren
Grundsätzlich ist die Aero Glas
Oberfläche für Vista Home Basic nicht verfügbar. Mit einem
Registry-Hack lässt sich Aero Glass aber auch für die Vista
Home Basic Version aktivieren. Voraussetzung dafür sind eine
ausreichende Grafikkarte und die DirectX-Version 9.0c oder
höher.
Um die Aero Glass Oberfläche unter Home Basic zu aktivieren
muss unter dem Registry-Schlüssel:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\DWM" einmal
der Wert für den DWORD "Composition" auf "1" und den Wert
für den DWORD "CompositionPolicy" auf "2" geändert werden.
Nach dem Schritt muss zuerst einmal der DWM-Prozess neu
gestartet werden.
Dazu unter "Start" --> "Zubehör" die
"Eingabeaufforderung" mit der rechten Maustaste anklicken
und diese "Als Adminstrator ausführen".
Über der Kommandozeile nun die
nacheinander die Befehle "net stop uxsms" und "net start
uxsms" ausführen lassen und die Eingabeaufforderung
schliessen.
Abschliessend mit der rechten Maustaste auf eine freie
Stelle auf dem Desktop klicken und über "Anpassen" zur
Option "Fensterfarbe und Darstellung" navigieren und dort
nun die gewünschte Farbe auswählen und "Transparenz
aktivieren".
Nun steht die Aero Glass Oberfläche zur Verfügung und kann
nach Wunsch angepasst werden..
Zuverlässigkeit von Programmen
und Anwendungen prüfen
Nichts ist ärgerlicher als
Datenverlust oder Neustarts wegen Fehler, die unzuverlässige
Treiber oder Anwendungen verursachen. Microsoft hat Windows
Vista ein Tool mitgegeben, mit dem die Zuverlässigkeit der
Komponenten geprüft werden kann. Die
"Zuverlässigkeitsüberwachung" erreicht man über "Start" -->
Suche nach "Zuverlässigkeitsüberwachung"
Mit der "Zuverlässigkeitsüberwachung" errechnet Vista einen
Zuverlässigkeitsindex für das System. Unzuverlässige
Software, Treiber oder Hardware können so identifiziert und
evtl. ausgetauscht werden.
Sicherheitseinstellungen von Windows
Vista
zurücksetzen
Nach einem Trojanerbefall
oder der Attacke durch einen Virus können die
Sicherheitseinstellungen von Windows gehörig
durcheinander gewirbelt sein. Schad-Software
versucht häufig, die Schutzvorkehrungen zu
sabotieren, indem Einstellungen gezielt geändert
werden, um weitere Malware aus dem
Internet herunterzuladen und auszuführen.
Symptomatisch dafür sind Meldungen während der
Installation von Sicherheits-Software, die
darauf hinweisen, dass die entsprechenden
Berechtigungen zur Installation fehlen. Auch die
Fehlermeldung "0×80070005"
taucht in diesen Fällen häufig auf. Gelegentlich
bricht auch die Installation einfach mit dem
Hinweis darauf ab, dass die Installation
fehlgeschlagen ist.
Das kostenlose Tool "Rizone
Security Restore"
setzt in solchen Fällen die
Sicherheitseinstellungen von Windows Vista wieder in
den Normalzustand zurück. Der Einsatz dieses
Tools empfiehlt sich erst dann, wenn der PC von
Malware gereinigt wurde und trotzdem kein
Virenscanner installiert werden konnte.
Download:
Rizone Security Restore
Eigene OEM-Informationen und Logo in der Systemsteuerung
Schaut man in der Systemsteuerung
unter "System" werden die spezifischen OEM-Informationen und
das Logo des Computerherstellers angezeigt, sofern man den
PC mit vorinstalliertem Vista erworben hat.
Wer gerne seine eigenen Informationen und ein eigenes
OEM-Logo dort sehen möchte, muss einige Einträge in der
Vista-Registry anpassen bzw. erstellen.
Die OEM-Informationen werden in der Registrierung unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\OEMInformation"
dargestellt.
Dort kann man Zeichenfolgen für:
Logo
Manufacturer
Model
SupportHours
SupportPhone
SupportURL
erstellen und mit den eigenen Angaben versehen.

Das eigene Logo muss eine BMP-Datei
mit der Grösse von 120 x120 Pixel sein. Andere Grössen
werden entsprechend skaliert.
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