Wo finde ich die Lautstärkeregelung?
Windows XP zeigt standardmäßig
die Lautstärkeregelung nicht an - das Lautsprechersymbol
ist nicht auf der Taskleiste zu sehen. Mit folgender
Einstellung kann man das wieder ändern:
"Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung"
-> "Sounds und Audiogeräte" -> "Lautstärkeregelung
in der Taskleiste anzeigen"
Anmeldekennwort vergessen?
Hat man das Passwort einmal
vergessen, gibt Windows XP eine Möglichkeit, es
wiederzubekommen. Allerdings muss man dazu vorbeugen.
Zunächst einmal eine leere, formatierte Diskette
bereithalten und sich im System anmelden. In der
Systemsteuerung, doppelt auf das Symbol Benutzerkonten
klicken und aus dem Menü auf der linken Seite des
sich öffnenden Fensters die Option "Vergessen von
Kennwörtern verhindern" auswählen. Dort erscheint
ein Assistent, der durch den weiteren Vorgang führt.
Wie Windows XP in den
Ruhezustand versetzen?
Die Option für den Ruhezustand
wird bei XP nicht standardmässig angezeigt. Um zwischen
"Standby" und "Ruhezustand" zu wechseln muss beim
Computer-Ausschalten-Dialog die Umschalttaste (Grosschreibtaste)
gedrückt werden.
Vollständiger Standby-Betrieb,
ohne laufende Lüfter
Um einen wirklich Strom sparenden
Standby-Betrieb zu erreichen, ohne dass noch Lüfter
laufen, muss die Optionen, dass Maus und Tastatur
den Computer wieder aus dem Ruhezustand wecken können,
deaktiviert werden.
Dazu über "Start" --> "Systemsteuerung" --> "System"
unter dem Register "Hardware" den "Geräte-Manager"
starten und dort bei "Mäuse und andere Zeigegeräte"
die angeschlossene Maus(Name) mit der rechten Maustaste
anklicken, "Eigenschaften" auswählen und zum Register
"Energieverwaltung" wechseln. Dort den Punkt "Gerät
kann den Computer aus dem Standbymodus aktivieren"
deaktivieren. Die gleiche Einstellung ist für die
Tastatur vorzunehmen.
Der PC kann dann zwar nicht mehr mit einer Mausbewegung
oder einem Druck auf eine beliebige Taste der Tastatur
aus dem Standby-Modus aktiviert werden, es ist aber
beispielsweise über den Einschaltknopf am Gehäuse
möglich.
Mehr freier Festplattenspeicher
durch das Deaktivieren des Ruhezustands
Die Ruhezustandsfunktion bei
Windows XP legt die Datei "hiberfil.sys" (geschützte
Systemdateien einblenden) an, die mehrere hundert
Megabytes betragen kann. Wird diese Funktion nicht
benötigt, kann sie abgeschaltet werden. Dazu in
der "Systemsteuerung" -> "Energieoptionen" -> "Ruhezustand"
dort das Häkchen bei "aktiviert" entfernen.
Mehr freier Speicherplatz
II
In der Datei "MEMORY.DMP"
speichert Windows Speicherauszüge, die zum Zeitpunkt
eines Absturzes aufgezeichnet wurden. Die Datei
befindet sich im Windows-Hauptverzeichnis der Festplatte.
Im Laufe der Zeit wächst die Datei, besonders bei
vollständigen Speicherabbildern, immer mehr an und
belegt Speicherplatz.
Da im Normalfall sowieso niemand
auf die Idee kommt, die Speicherauszüge zu analysieren,
kann die Datei gelöscht werden.
Damit Windows erst gar keine
neue Datei mehr anlegt muss das Speichern Debuginformationen
deaktiviert werden. Dazu ein Rechtsklick auf "Arbeitsplatz"
--> "Eigenschaften" --> "Erweitert" auf die "Einstellungen"
beim "Starten und Wiederherstellen" gehen. Dort
in dem Auswahlfeld von "Debuginformationen speichern"
"Keine" auswählen.
Das "klassische" Erscheinungsbild
wiederherstellen
Die neue Benutzeroberfläche
von Windows XP ist Geschmackssache. Wer das klassische
Erscheinungsbild früherer Windows-Versionen bevorzugt,
kann dieses mit wenigen Mausklicks wiederherstellen.
In der Systemsteuerung unter Anzeige findet sich
der Menüreiter "Designs". Hier steht neben weiteren
XP-Motiven auch das klassiche Windows-UI zur Auswahl.
Auch das bekannte Startmenü kann aktiviert werden.
Im neuen Startmenü mit der rechten Maustaste auf
eine leere Fläche klicken und dann auf Eigenschaften.
Hier kann man das "klassische" Startmenü auswählen
und mit dem Button "Anpassen" erweiterte Optionen
einstellen.
Weitere Startmenü-Logos
erstellen
Das Startmenü/Login Bild von
Windows XP wird über "Systemsteuerung/Benutzerkonten/Eigenes
Bild ändern" definiert. Wem die Auswahl zu klein
ist der kann hier eigene Bilddateien zusätzlich
verfügbar machen. Einfach eine Grafik mit der Grösse
von 48x48 Pixeln erstellen und als:
JPG, PNG, GIF oder BMP im Verzeichnis "C:\Dokumente"
und unter "Einstellungen\ All Users\ Anwendungsdaten\
Microsoft\ User Account Pictures\ Default Pictures"
speichern und das neue Logo steht zur Verfügung.
Die automatische Desktop
Bereinigung
Nach 60 Tagen beginnt Windows
XP mit den Aufräumarbeiten auf dem Desktop, es werden
wenig benutzte Symbole entfernt, wobei die System
Icons (Papierkorb usw.) verschont bleiben. Diese
Automatik kann sowohl deaktiviert werden, als auch
manuell jederzeit gestartet werden. Durch einen
Rechtsklick auf den leeren Desktop -> "Eigenschaften
Desktop" -> "Desktop anpassen" -> "Allgemein" kommt
man zu den relevanten Einstellungen.
Desktopsymbole organisieren
Auf manchen Desktops sammeln
sich mit der Zeit Unmengen von Verknüpfungen an,
wodurch dieser recht unübersichtlich werden kann.
Möchte man die Symbole nicht löschen, kann man sie
mit einem einfachen Trick als übersichtliche Symbolleisten
in Kategorien anzeigen lassen. Dazu erstellt man
einen neuen Ordner (muss nicht auf dem Desktop sein)
und benennt ihn nach einer Wunsch-Kategorie. Die
Symbole, die in diese Kategorie sollen, verschiebt
man einfach in den Ordner und zieht ihn mit der
linken Maustaste bis zum Anschlag zu einer Seite
auf dem Desktop. Dort entsteht dann eine Symbolleiste
mit dem Namen der Kategorie und den eingefügten
Symbolen.
Mit einem Rechtsklick auf
einer freien Stelle der neuen Symbolleiste können
zusätzliche Optionen festgelegt werden.
Sprechblasen deaktivieren
Um die Sprechblasen von Windows
XP abzuschalten muss man in der Registry unter:
"HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced"
den Wert "EnableBallonTips" von "1" auf "0" setzen.
Ist der Wert nicht vorhanden,
muss er erstellt werden. Dazu mit der Maus einen
Rechtsklick im rechten Teil des Fensters machen
und unter "Neu" einen "Dword-Wert" erstellen. Den
neuen Wert dann in "EnableBallonTips" umbenennen.
Den internen XP-Bildbetrachter
deaktivieren
Windows XP zeigt per Voreinstellung
Bilddateien immer mit seinem integrierten Bildbetrachter
an. Möchte man diese Funktionalität ausschalten,
vielleicht um einen anderen Grafikviewer zu verwenden,
muss folgender Registry-Schlüssel gelöscht werden:
(nicht vergessen: vorher sichern!)
"HKEY_CLASSES_ROOT\SystemFileAssociations\image\ShellEx\ContextMenuHandlers\ShellImagePreview"
Mit XP den eigenen Bildschirmschoner
erstellen
Integriert in Win XP ist ein
einfaches Werkzeug zum Erstellen eigener Diashow-Screensaver.
Das Tool findet man in der Systemsteuerung unter:
"Anzeige" -> "Bildschirmschoner" ->
(dann in der Auswahlliste) "Diashow eigener Bilder"
Über die Schaltfläche "Einstellungen" läßt sich
das Screensaver-Modul dann konfigurieren.
Mehrere Dateien schnell
umbenennen
Vielfach unbekannt ist die
praktische Möglichkeit im Windows Explorer mehrere
Dateien in einem Rutsch umzubenennen.
Dazu die Dateien, die umbenannt werden sollen zunächst
alle markieren. Dann die erste Datei dieser Serie
mit der rechten Maustaste anklicken, den Menüpunkt
"Umbenennen" auswählen und der Datei den gewünschten
Namen geben. Alle ausgewählten Dateien werden nun
mit dem eingegebenen Dateinamen zusätzlich aufsteigender
Nummerierung umbenannt.
Kontextmenü um den Eintrag
"in Ordner kopieren" erweitern
Das Kontextmenü von Dateien
und Ordnern lässt sich um den Eintrag "In Ordner
kopieren" erweitern, was häufiges Kopieren von Daten
sehr erleichtern kann. Dazu den Registrierungseditor
öffnen und den Schlüssel: "HKEY_CLASSES-ROOT\AllFilesystemObjects\shellex\ContextMenuHandlers"
suchen.
Hier muss ein neuer Schlüssel
erstellt werden, der "Copy To" heissen muss. Im
rechten Fenster nun der Zeichenfolge: "Standard"
den Wert: "{C2FBB630-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
Zusätzlich kann das Kontextmenü
auch um den Eintrag "in Ordner verschieben" erweitert
werden.
Dazu muss wie oben beschrieben
ein weiterer Schlüssel erstellt werden, der "Move
To" heissen muss. Im rechten Fenster nun der Zeichenfolge:
"Standard" den Wert: "{C2FBB631-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
"Phone Home" unterbinden
Folgende "Regeln" sollte man
einhalten, um unnötiges "nach-hause-telefonieren"
von Win XP zu verhindern
- während des Installationsverlaufes die neue Funktion
des dynamischen Updates nicht nutzen und das Netzwerk/Modemkabel
abziehen.
- nach dem Abschluss des Setups und dem ersten Neustart
in der Eingabezeile unter Start/Ausführen den Befehl
"regsvr32.exe -u c:\windows\system32\regwizc.dll"
(ohne Anführungszeichen) eintippen.
- in der Registry unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion"
den Wert des Eintrages "RegDone" auf "1" setzen.
Einfacher geht es mit dem
Tool
XP-AntiSpy.
WGA-Prüfung deaktivieren
Im Juni 2006 hat Microsoft
die verschärfte WGA-Prüfung eingeführt, die überprüft,
ob sich eine legale Windows-Version mit gültigem
Lizenzschlüssel auf dem Rechner befindet. Stellt
sich bei der Prüfung heraus, das es sich um eine
illegale Windows-Kopie handelt, wird bei jedem Start
von Windows der Hinweis ausgegeben:
"Diese Kopie von Windows ist
keine Originalversion. Möglicherweise sind sie einer
Softwarefälschung zum Opfer gefallen. Fragen Sie
nach original Microsoft Software."
Diesen Hinweis kann man mit einem kleinen Eingriff
in der Registry deaktivieren.
Dazu zum Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows
NT\CurrentVersion\Winlogon\Notify" navigieren und
dort den Eintrag "WGALogon" löschen.
Dennoch sollte man den Hinweis
ernst nehmen und Microsoft informieren.
Einbruchsversuche protokollieren
Bei Windows XP können alle
fehlgeschlagenen Versuche, sich auf dem System anzumelden,
protokolliert werden.
Dazu geht man in die Systemsteuerung, dort unter
"Verwaltung" zu "Lokale Sicherheitsrichtlinien"
geht dort zu "Lokale Richtlinien" und "Überwachungsrichtlinien".
Dort bei "Anmeldeversuche überwachen" einfach die
Option "Fehlgeschlagene Versuche überwachen" aktivieren.
Das Überwachungsprotokoll kann in der Windows-Ereignisanzeige
eingesehen werden.
Internetverbindung bei
"Benutzerwechsel" aufrechterhalten
Bei einem Benutzerwechsel
wird eine bestehende Internetverbindung in der Regel
unterbrochen. Möchte man dies vermeiden, beispielsweise
um einen laufenden Download nicht zu unterbrechen,
kann man dies mit einer Änderung in der Registry
unterbinden. Dazu unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows
NT\CurrentVersion\Winlogon"
die Zeichenfolge "KeepRasConnections" erstellen
und den Wert von "0" auf "1" setzen.
Auslagerungsdatei beim Shutdown löschen
Wer verhindern will daß die
XP Swap Datei ausgeschnüffelt wird, kann diese beim
Herunterfahren automatisch löschen lassen.
Unter: "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session
Manager\Memory Management" muß der Wert von "ClearPageFileAtShutdown"
auf "1" gesetzt werden .
Hinweis: Je nach Grösse der
Auslagerungsdatei kann dieser Vorgang sehr viel
Zeit in Anspruch nehmen.
Mehr Einzelheiten beim
neuen Windows Explorer
Es lohnt sich einmal den neuen
Windows Explorer genauer zu betrachten. Er kann
bei Windows XP besonders im Multimedia Bereich wesentlich
mehr Details anzeigen, als alle seine Vorgänger.
Interpret, Album, Bitrate, Genre sogar das Kameramodell
und noch so einiges kann in der Detailansicht angezeigt
werden.
Dazu in dem Menü "Ansicht"
auf Details klicken. Danach in der rechten Fensterseite
auf den Balken, wo Name Typ usw. angezeigt werden.
Es erscheint ein neues Menü in dem man die gewünschten
Optionen aktivieren oder deaktivieren kann.
Mehr Detailinformationen
im Gerätemanager
Wer im Gerätemanager erweiterte
Geräteinformationen erhalten möchte, der sollte
unter:
Systemsteuerung -> System -> Erweitert -> Umgebungsvariablen
folgende neue Systemvariablen hinzufügen:
Name: "Devmgr_show_details"
Wert: "1"
Ein neuer Reiter mit erweiterten Geräteinformationen
wird dann im Gerätemanager erscheinen.
Name: "Devmgr_show_nonpresent_device"
Wert: "1"
Damit zeigt der Gerätemanager nun auch Informationen
zu nicht vorhandenen Geräten in der aktuellen Konfiguration
an.
IE6 neu installieren
Normalerweise kann man bei
XP den Internet Explorer 6 nicht noch einmal über
den vorhandenen drüberinstallieren. Mit einem Trick
ist das dennoch möglich.
Den Registrierungseditor starten und bei:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Active Setup\Installed
Components\{89820200-ECBD-11cf-8B85-00AA005B4383}"
und in:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Active Setup\Installed"
"Components\{44BBA840-CC51-11CF-AAFA-00AA00B6015C}"
einen neuen Eintrag:
(REG_DWORD) "IsInstalled" mit Wert 0 erstellen.
Dannach kann eine Neuinstallation gestartet werden.
Zweite Möglichkeit:
In der Datei: "sysoc.inf" den Eintag:
"IEAccess=ocgen.dll,OcEntry,ieaccess.inf,HIDE,7"
in:
"IEAccess=ocgen.dll,OcEntry,ieaccess.inf,,7"
abändern.
Danach erscheint der Internet Explorer in der Liste
der zu deinstallierenden Programme unter Systemsteuerung
-> Software und könnte nun deinstalliert werden.
Deinstalliert man den Internet Explorer wird er
jedoch nicht wirklich entfernt, man kann danach
aber eine Neuinstallation durchführen.
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Schaltflächen und Symbole
anpassen
Der Explorer bei WinXP sowie
der Internet Explorer ermöglichen jetzt auch das
individuelle Anpassen der Schaltflächen. Unter "Ansicht
- Symbolleisten - Symbolleiste anpassen" kann mit
Hilfe dieses Menüs ganz einfach per "drag und drop"
eine eigene Schaltleiste gestaltet werden. Auch
das Setzen von Trennzeichen und jetzt auch das Bearbeiten
der Symbolbeschriftung ist möglich.

Installationspfad für
Programme ändern
Möchte man die Programme an
einer anderen Stelle als unter C:\Programme (vielleicht
D:\Software) installiert, haben, so kann man die
Vorgabe in der Registrierung ändern. Dies sollte
jedoch nur direkt nach der Installation von Windows
geschehen, da sonst einige Programme Probleme haben,
wenn sich der Pfad geändert hat.
Unter:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\CurrentVersion"
den Wert des Schlüssels: "ProgramFilesDir" ändern.
Komponenten ohne die
Windows XP - CD nachinstallieren
Dazu muss man das Verzeichnis
"i386" der Windows-Setup-CD auf die Festplatte kopieren.
Will man Komponenten nachinstallieren, muss nur
noch der Pfad zum Verzeichnis angegeben werden.
Die Installation läuft so erheblich schneller. Der
Ordner i386 darf allerdings nicht umbenannt werden.
Das XP-Backup Programm
auch bei der Home-Edition installieren
Bei der XP-Home Edition fehlt
ja bekanntlich im Gegensatz zu XP-Professional nach
der Installation das Backup Programm. Es ist aber
auch dort auf der CD vorhanden.
Auf der XP-Cd im WinXP Verzeichnis einmal nach den
Ordner: "Valueadd\Msft\Ntbackup" schauen und die
Datei "ntbackup.msi" suchen. Diese installiert das
Backup Programm, welches man dann unter Zubehör
-> Systemprogramme als Sicherung wiederfindet.
Wiederherstellungskonsole
ohne die Windows-Installations-CD benutzen
Normalerweise muss man zum
Start der Wiederherstellungskonsole erst die Windows-Installations-CD
einlegen und beim Bootvorgang die Taste "F10" drücken.
Bastelwütige Anwender, die viel am System arbeiten,
oder jemand, der schon weiss, dass es bald zu Problemen
mit Windows kommen kann, empfiehlt es sich, die
Wiederherstellungskonsole fest zu installieren.
Sie ist dann aber auch nur einsatzbereit, wenn Windows
noch gestartet werden kann. Für die Installation
der Konsole wird zunächst noch einmal die Installations-CD
benötigt.
Mit dem Befehl: "X:\i386\winnt32.exe /cmdcons" ist
es über Ausführen im Startmenü möglich, die Konsole
fest im System zu verankern (X = Laufwerksbuchstabe
des CD-ROM-Laufwerkes). Dabei wird im Bootmenü ein
neuer Eintrag für die Konsole hinzugefügt, die dann
beim Start auch ohne CD aufgerufen werden kann.
Systemdateien überprüfen
Von Zeit zu Zeit ist es ratsam
die geschützten Systemdateien von Windows XP überprüfen
zu lassen. Dies geschieht mit dem "System File Checker"
oder kurz "SFC". Dabei sollte die Installations-CD
zur Hand sein, findet "SFC" falsche, korrupte oder
defekte Dateien, so werden sie von der Original-CD
erstetzt.
Zum Starten von "SFC" die
"Eingabeaufforderung" öffnen (oder in "Ausführen"
"cmd.exe" eingeben) und folgende Parameter eingeben.
"SFC /?": zeigt alle Optionen
an
"SFC /scannow": sofortige
Überprüfung der Systemdateien einleiten
"SFC /scanonce": einmalige
Überprüfung Der Systemdateien beim Neustart
"SFC /scanboot": Überprüfung
der Systemdateien bei jedem Start
"SFC /revert": Standarteinstellungen
für SFC werden wiederhergestellt
"SFC /purgecache": Der Dateicache
wird geleert
Prozess ID einer Anwendung
herausfinden
Antiviren Programme oder Firewalls
melden manchmal auch Kryptisches, wie: "Der Prozess
mit der ID 3352 will auf den Prozess ID 2504 zugreifen"
Um herauszufinden welche Anwendung hinter einer
Prozess ID steckt, ist der Taskmanager hilfreich.
Damit er die jeweilige ID zu einem Prozess anzeigt,
muss nur ein Haken gesetzt werden. Dazu den Taskmanager
mit [Alt]+[Strg]+[Entf] starten und zu "Prozesse"
wechseln. Dort unter "Ansicht" --> "Spalten auswählen"
anklicken und ein Häkchen vor "PID (Prozess-ID)"
setzen. Ab sofort zeigt der Taskmanager auch die
jeweilige ID zu einem Prozess an.
Das Betriebssystem "klonen"
Bei Win2000/NT musste man
noch zu Tools von Fremdanbietern greifen, wenn man
den PC klonen wollte. Bei Windows XP ist dieses
praktischerweise Tool gleich mit auf der CD. Das
Programm nennt sich Sysprep und ist auf der Windows
CD im Verzeichnis SUPPORT --> TOOLS in der Datei
"DEPLOY.CAB" zu finden. Diese kann mit einem
Packer
geöffnet werden.
Dr. Watson deaktivieren
Bei einem Programmfehler soll
Dr. Watson (Drwtsn32.exe) automatisch eine Diagnose
von auftretenden Programmfehlern durchführen und
diese protokollieren und evt. einen Debugger starten.
In den meisten Fällen stürzt Dr. Watson aber selbst
mit ab, nervt mit Meldungen oder ein entsprechender
Debugger ist gar nicht installiert.
Um Dr. Watson endgültig zu deaktivieren muss in
der Registrierung unter: "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft
\Windows NT\CurrentVersion" der Schlüssel "AeDebug"
gelöscht werden.
In diesem Schlüssel werden die Parameter eingetragen,
ob ein Debugger gestartet werden soll oder nur eine
Meldung ausgegeben werden soll.
Internen PC-Lautsprecher
deaktivieren
Windows XP erlaubt es, den
internen PC Lautsprecher zu deaktivieren. Dazu muss
in der Registry unter: "HKEY_CURRENT_USER \ ControlPanel
\ Sound" der Wert des Eintrags "Beep" von "yes"
auf "no" geändert werden.
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