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  Systemtuning zur Performancesteigerung  

Ein Windows System arbeitet nach einer frischen Installation noch lange nicht effektiv oder ist perfekt konfiguriert. Hier eine Sammlung von wertvollen Tipps, wie mit nur wenig Aufwand ein System schneller oder stabiler gemacht werden kann.  

Hier bekommt Windows noch einmal richtig Feuer!  

 

 

         Übersicht:

 

 

 

 

Ressourcen schaffen

Dieser Tipp ist eigentlich gar kein richtiger "Tuning Tipp", sondern eher eine Vorraussetzung für ein stabiles und schnelles System. Es empfiehlt sich einmal im Ordner "Autostart" im Startmenü nachzuschauen, wieviele Anwendungen dort gelistet sind. Diese werden beim Systemstart vorgeladen und haben oft gar keine  wirkliche Notwendigkeit. Allerdings wird dadurch schon beim Systemstart der Arbeitsspeicher gefüllt. Daher ist es oft ratsam alle Anwendungen, die nicht unbedingt benötigt werden in den Ordner "Deaktivierte Objekte in der Autostartgruppe" zu verschieben.

Ein Klick auf "Start" -> "Ausführen" ins Eingabefeld: "msconfig" eintragen. Dort bei "Autostart" einmal nachsehen, welche Anwendungen dort noch ua. über die Registrierung geladen werden. Am besten gleich alle bis auf "Systray" und "ScanRegistry" entfernen. Evtl. trägt sich auch der Hintergrundwächter eines Antivirenprogramm oder Maustreiber (zb. Logitech) dort ein. Einen solchen Eintrag sollte dort natürlich bleiben.

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weitere Ressourcen schaffen

Weiterhin kann man Ressourcen einsparen, indem unbenötigte optische Effekte abgeschaltet werden.

Diese benötigen meist nur Rechen- und/oder Arbeitsspeicherkapazität

Mit einem Rechtsklick auf eine freie Stelle auf dem Desktop gelangt man zu "Eigenschaften von Anzeige". Unter "Effekte" am besten gleich alle Häkchen von den unter dem Menüpunkt "Visuelle Effekte" aufgeführten Effekten entfernen. 

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Registry schnell defragmentieren

Die Registrierung hat bei Windows 95/98/ME die Angewohnheit auf Dauer immer mehr anzuschwellen. Besonders experimentierfreudige User, die viel Software installieren und wieder deinstallieren sollten sich bewusst sein, dass die Deinstallationsroutinen oft Einträge in der Registry belassen, oder nur unvollständig entfernt werden. Selbst die "Lücken" die beim Entfernen der Einträge entstehen, werden nicht mehr gefüllt. Die Registry schwillt an und fragmentiert, was sich durch verzögerte Zugriffe oder langsamere Programmstarts äussern wird. Auf Dauer hilft dann eigentlich nur eine Neuinstallation, aber man kann dem Prozess entgegenwirken.

Dazu den Computer Im MS-DOS Modus Neustarten und "scanreg /fix" eingeben. Die Registry wird so repariert, die Lücken werden wieder mit gültigen Einträgen gefüllt. Zum Defragmentieren dann

"scanreg /opt" eingeben. (User von WinME können mit einer Startdiskette von Win98 auf die DOS- Ebene zugreifen oder laden sich dieses Patch, um wieder auf die DOS Ebene zugreifen zu können wie bei Win 95/98.

Es empfiehlt sich vorher mit entsprechender Software (Download Center) die Registry aufräumen zu lassen.

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Dateisystem optimieren

In der "Systemsteuerung" auf "System" klicken, bei den "weiteren Eigenschaften" auf "Dateisystem". Das Dateisystem sollte ab 32 MB Arbeitsspeicher auf "Netzwerkserver" eingestellt werden, um mehr Dateien und Verzeichnisse zu cachen.

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Anwendungen beschleunigen (2000)

Wird der Rechner nicht als Server benutzt, kann bei den Anwendungsprogrammen so eine kleine Performancesteigerung erzielen.
Unter "Systemsteuerung" -> "System" -> "Erweitert" -> "Systemleistungsoptionen"
dort das Feld "Anwendungen" aktivieren. 

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Unnötige Festplattenzugriffe verhindern (NT4/2000)

Nach der Installation vom Service Pack 4 greift NT ständig auf die Festplatte zu, obwohl keine Aktivitäten stattfinden. NT schreibt dabei alle paar Minuten ein Lebenszeichen auf die Festplatte. Diese Funktion war eigentlich nur für die Server-Version von Windows NT gedacht, hat sich aber auch in der Workstation Version eingeschlichen. Durch einen Eingriff in die Registry kann man das aber wieder deaktivieren.
"HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Reliability"
dort einen Wert "TimeStampInterval" als Datentyp REG_DWORD erstellen und ihm den Wert "0" zuweisen.

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Festplattencache optimieren

In der Systemdatei "system.ini" folgenden Wert unter [vcache] eintragen.
MinFileCache=1024
MaxFileCache="1/4 des installierten Arbeitsspeichers"  bis 16 MB ist der Wert 2048 zu empfehlen.
Über 64 MB Arbeitsspeicher
MinFileCache=8192
MaxFileCache16384

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Optimieren der Auslagerungsdatei

Die optimale Grösse der Auslagerungsdatei zu definieren ist eine mittlerweile umstrittene Angelegenheit. Fest steht jedoch das der maximale und minimale Wert gleich gross eingestellt, um ein zu schnelles fragmentieren zu vermeiden. Ausreichen sollten Werte von 160MB bis 200MB. Wer 2 Festplatten hat, dem empfiehlt es sich, die Auslagerungsdatei auf die schnellere von Beiden zu verlegen. In der "Systemsteuerung" auf "System" klicken, dort in der Registerkarte "Leistungsmerkmale"  auf "Virtuellen Arbeitsspeicher". Die "Benutzerdefinierte Einstellungen" anklicken und die ermittelten Werte eingeben. Die Warnmeldung von Windows kann man getrost ignorieren.

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DMA-Modus aktivieren

Wenn die Hardware DMA unterstützt, was bei den heutigen PCs in der Regel der Fall ist, sollte der DMA Modus aktiviert werden. Damit wird die CPU entlastet. In der "Systemsteuerung" auf "System" klicken und dort im Gerätemanager in den "Eigenschaften Laufwerke" und "CD-ROM Laufwerke" ein Häkchen im Kästchen "DMA" machen.

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DOS-Speicher um 3 KB erweitern (95/98)

In der Systemdatei "system.ini" folgenden Wert unter [386 enh] eintragen:
"LocalLoadHigh=1"

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DLL's direkt nach Programmende entladen

Windows behält nach einem Programmstart die damit verbundenen Programmbibliotheken im Arbeitsspeicher, da davon ausgegangen wird, dass diese eventuell noch mal wieder gebraucht werden. Wer jedoch nur wenig Arbeitsspeicher im Rechner hat (unter 128 MB), sollte davon nichts verschenken, auch nicht für dll-Dateien. Folgender Registrierungseintrag entlädt die dll's sofort wieder aus dem Speicher, nachdem ein Programm beendet wurde.

 Im Registry-Editor folgenden Pfad auswählen:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\ Windows\CurrentVersion\Explorer"
Im rechten Fenster eine Zeichenfolge erzeugen (mit Bearbeiten->Neu->Zeichenfolge) mit den Namen "AlwaysUnloadDLL".

Nach einem Neustart des Rechners ist die Option aktiv.

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Programmstarts beschleunigen durch die Optimierung der CPU-Priorität

Im Registrierungseditor zu dem Schlüssel gehen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\VxD\BIOS
Dort den DWORD-Wert <CPU-Priority> suchen und wenn vorhanden diesen auf den Wert auf "1" setzen. Der Standardwert liegt bei "3"
(Vorsicht)

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Windowsstart beschleunigen (95/98)

Einfach mit dem Editor eine leere Datei erzeugen und als erste Zeile "@echo off" eintragen. Diese Datei dann "winstart.bat" nennen. Diese dann ins Windows Verzeichnis verschieben. Bei jedem Windowsstart wird standardgemäss nach der Datei gesucht.

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Windowsstart beschleunigen 2 (98)

Bei jedem Start von Win98 wird die Meldung angezeigt: "Windows 98 wird gestartet.." und gleichzeitig wird damit der Bootvorgang für etwa 2 Sekunden unterbrochen. Diese unnütze Wartezeit kann man sich sparen. Dazu die die msdos.sys mit dem Windows-Editor öffnen, den Eintrag: "BootDelay=2" suchen und statt der"2" eine "0" eintragen.

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Windowsstart beschleunigen durch Entfernen des Anmeldefensters

Benutzt man keine benutzerspezifischen Profile, so ist der Anmeldefenster eher lästig statt nützlich.

So kann man die Windowsbenutzeranmeldung entfernen:

Im Registrierungseditior den Schlüssel:
"HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Network\Real Mode Net"
suchen, mit der rechten Maustaste in die rechte Fensterhälfte klicken und über "Neu -> Binärwert" einen neuen Eintrag erzeugen, der "AutoLogon" heissen muss. Jetzt einen Doppelklick auf den gerade erstellten Schlüssel und im Fenster "Binärwert bearbeiten" 00 00 00 00 (vier mal zwei Nullen) eingeben. Abschließend auf "OK" klicken und den Editor verlassen. Windows muss nun neugestartet werden. In Zukunft wird man von dem Anmeldefenster nicht mehr belästigt, es wird immer der Standard-Benutzer angemeldet. Falls die Änderung rückgängig gemacht werden soll, den Registrierungs- Editor öffnen, zu dem oben genannten Schlüssel navigieren und den Eintrag "AutoLogon" löschen, nach einem Neustart ist alles wieder beim Alten.

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Swapverhalten beeinflussen (98/ME)

Windows 98 nutzt die Auslagerungsdatei schon bei einer Belastung von  50% des Arbeitsspeichers. Bei viel Arbeitspeicher (ab 128MB) kann es günstig sein das Swap- Verhalten von Win 95 zu nutzen, wo erst ab 100% Speicherauslastung auf die Festplatte auslagert wird.

Dazu in der system.ini unter der Sektion "386ENH" den Eintrag: "ConservativeSwapfileUsage=1" anlegen, (oder von 0 auf 1 umstellen, falls schon vorhanden).

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Ohne Autostartprogramme starten

Soll ohne die Programme im Autostart Ordner gestartet werden? Einfach die Shift-Taste während des Bootens von Windows drücken, ab dem Zeitpunkt, an dem der Hintergrund erscheint. Die Taste solange gedrückt halten, bis der Startvorgang beendet ist.  

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Bootvorgang verkürzen durch Abschaltung von DDC                                 

Beim ersten Booten soll der DDC-Abgleichs (Data Display Channel) die beste Wiederholfrequenz für den Monitor ermitteln.

Falls Kommunikationsprobleme zum Monitor auftreten oder der Monitor diese Abfrage gar nicht unterstützt, kann es zu Verzögerungen des Bootvorgangs kommen. In diesem Fall sollte DDC durch einen Registry Hack unterbunden werden.

Im Registrierungseditor zu dem Schlüssel:
"HKey_Local_Machine/System/CurrentControlSet/Services/Class/Display/0000/Default"

navigieren.

Im rechten Fenster den Eintrag "DDC" doppelklicken und statt der vorhandenen "1" eine "0" eintragen.

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Windowslogo beim Booten abschalten (95/98/ME)

Eigentlich ist es wichtiger zu sehen, was beim Booten geschieht, statt das Windows Logo zu bewundern
Dazu die Datei MSDOS.SYS auf dem Laufwerk C mit dem Editor öffnen und den Eintrag
Logo=1
auf
Logo=0

setzten
Die Einstellung 0 verhindert die Anzeige des Logos und das Hooking verschiedener Interrupts, die Inkompatibilitäten mit Speichermanagern von Fremdherstellern verursachen können.

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Die Geheimnisse der MSDOS.SYS entschlüsselt

Zahlreiche Konfigurationsmöglichkeiten und versteckte Einstellungen für Windows 9x und ME befinden sich in der Datei MSDOS.sys. Deshalb lohnt es sich, die einzelnen Parameter einmal näher zu erklären.

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