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Sharehoster gehen auf Rückzug
Nachdem das FBI am vergangenen Donnerstag die Server des Sharehosters Megaupload
beschlagnahmte, schränken andere nun ihren Dienst ein.
Sharehoster
Filesonic hat die Sharing-Funktion seines Angebots am Sonntag Nachmittag ohne
viele Worte abgeschaltet. Hier können die Nutzer nur noch die Dateien
herunterladen, die sie auch selbst hochgeladen hatten. Fremden, die nur die URL
zur Datei kannten, ist der Zugriff verwehrt. Ihnen bleibt nur der Hinweis: "All
sharing functionality on FileSonic is now disabled. Our service can only be used
to upload and retrieve files that you have uploaded personally."All sharing
functionality on FileSonic is now disabled. Our service can only be used to
upload and retrieve files that you have uploaded personally."
Auch
andere Sharehoster reagierten und zogen Konsequenzen. Am Freitag bekam
Uploaded.to kalte Füsse. Der Dienst ist für Anwender aus den USA komplett
gesperrt. Im Ausland funktioniert das Angebot allerdings bislang noch. Der
Anbieter Fileserve beendete am Freitag sein Partner-Programm, das Uploader
beliebter Dateien auszahlte.
Der am Freitag verhaftete Betreiber von Megaupload bleibt zunächst in Haft.
Die Entscheidung über einen Antrag auf Freilassung des Megaupload-Gründers gegen
Kaution, wurde vertagt. Kim Dotcom und seine führenden Mitstreitern wird
vorgeworfen, massive Urheberrechtsverletzungen gefördert und sich daran mit
mindestens 150 Millionen Dollar bereichert zu haben. Wird Dotcom in den USA
schuldig gesprochen, drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft. (23.01.12)
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