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Playstation 3: Jailbreak per USB-Stick
Ein kleines Stück Hardware hebelt die
Sicherheitsvorkehrungen der Playstation 3 aus, der Mod-Chip
ist Ende August zu haben.
Die Gerüchte um einen USB-Stick, der die
Sicherheitsfunktionen der PS3 umgeht, scheinen sich zu
bestätigen. Ein Chip auf einen USB-Stick gaukelt der Konsole
vor, dass ein Development-Kit angeschlossen sei und umgeht
dadurch die Sicherheitsfunktionen der Konsole. Ist der Stick
an der PS3 angeschlossen, lassen sich raubkopierte Spiele
einfach auf die Festplatte der PS3 kopieren und von dieser
starten.
Schon jetzt nimmt der australische Händler OzModChips
Vorbestellungen für den speziellen USB-Stick entgegen, der
voraussichtlich Ende August zum Preis von etwa 120 Euro
lieferbar sein wird. (23.08.10)
Update:
Sony ist im Rechtsstreit mit den Entwicklern des
PS3-Jailbreaks vor einem australischen Gericht
erwartungsgemäss als Sieger hervorgegangen. Der Verkauf,
Export und die Werbung für den USB-Modchip sind in
Australien nun endgültig verboten.
Australische Händler müssen jetzt ihre Lagerbestände an Sony
aushändigen und die Entwickler des Mod-Chips müssen eine
Schadensersatzzahlung an Sony leisten.
Sony einen ähnlichen Rechtsstreit bereits auch in den USA
begonnen. Auch hier ist zu erwarten, dass der PS3-Jailbreak
noch vor dem offiziellen Verkaufsstart aus den
Händlerregalen verbannt wird. (03.09.10)
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