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    Schwachstelle im Winamp-Player


Der Multimediaplayer Winamp lässt sich über manipulierte FLV-Dateien dazu ausnutzen, Schadcode auf einem Windows-System zu schleusen.

Durch einen Fehler auf einem Integer und Buffer Overflow im VP6-Decoder vp6.w5s der Winamp-Versionen bis einschließlich 5.572 lässt sich mit präparierten FLV-Dateien schädlicher Code auf Windows-Systeme einschleusen und auch ausführen. Dabei kann es unter Umständen schon ausreichen, einen Link zu einer solchen Datei anzuklicken, um Winamp mit einem manipulierten Flash-Video zu starten.
 


Die Winamp-Entwickler haben bereits reagiert und das Sicherheitsproblem mit Version 5.58 geschlossen. Aktuell ist bereits 5.581 verfügbar. Da VP6-kodierte FLV-Dateien auf vielen Videoportalen zum Einsatz kommen, ist ein Update empfohlen. (14.07.10, Heise)
 

Mehr zum Thema:

Zero-Day-Lücke in Adobe Flash Player


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