Die
Microsoft Applied Sciences Group arbeitet in ihrem
neuesten Forschungsprojekt an einem 3D-Bildschirm, der keine
zusätzliche Brille benötigt.
Der gedankliche Ansatz für die Idee entstand aus dem Projekt
Wedge. Mit dieser Technologie kann ein Smartdisplay
Handbewegungen erkennen und sie als Kommandos
interpretieren. Dazu positionieren die Forscher eine Webcam
hinter einen transparenten OLED oder besonders dünnen LCD,
der die Gesten übermittelt. Dadurch ist man in der Lage, die
Position einer Person im Raum zu bestimmen.
Ein Smartdisplay kann nun, ausgehend von dieser Information,
unterschiedliche Bilder an Personen senden, die sich an
unterschiedlichen Positionen im Raum befinden. Dadurch
bekäme ein Zuschauer, der sich weiter links im Raum
befindet, eine andere Darstellung zu sehen, als einer, der
sich weiter rechts im Raum befindet.
Wenn die Zuschauer die unterschiedlichen Bilder wahrnehmen,
kann dies einen stereoskopischen 3D-Effekt hervorrufen, ohne
das zusätzlich eine polarisierende oder Shutter-Brille
benötigt wird. Damit könnte die Massentauglichkeit von 3D
gesichert sein. (02.07.10, ZDNet)