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Liste mit Abo-Fallen im Web
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine
Liste von Websites online gestellt, die durch versteckte
und unklare Preisangaben auffallen.
Fast täglich werden neue Angebote ins Web gestellt, dessen
Angebote sich bestenfalls als Abo-Falle bezeichnen lassen.
Die Anbieter verstecken unter ihren augenscheinlichen
"Gratis-Angeboten" kostenpflichtige Abonnements oder
gestalten die Preisangaben derart unklar, dass dem Nutzer
nicht ersichtlich wird, wann er wofür zahlen soll. Macht man
sich die Mühe und schaut ins Impressum, so stellt man
schnell fest, dass es oft sind immer die gleichen Anbieter
sind, die immer wieder neue Ausgaben ihrer Angebote ins Web
stellen.
Aufgrund der zahlreich eingehenden Beschwerden hat nun die
Verbraucherzentrale Hamburg mit einer Liste reagiert, in der
sie alle in jüngster Zeit durch versteckte oder unklare
Preisangaben in Erscheinung getretene Anbieter aufführt.
Dazu nennt sie auch gleich die von den Betreibern genutzten
Inkassodienste oder Anwälte sowie Kontaktadressen, bei denen
betroffene Verbraucher eine Beschwerde einreichen können.
Wird auf einem Web-Angebot der Preis gegenüber dem
betroffenen Nutzer nicht klar und deutlich angezeigt, kommt
kein entgeltlicher Vertrag zustande, klärt die
Verbraucherzentrale auf. "Ein derartiges bewusstes
Verstecken und Verschweigen eines Endpreises verstößt gegen
die
Preisangabenverordnung und deren Grundsätze der
Preiswahrheit und der Preisklarheit." In einem solchen Fall
muss man nicht bezahlen und sollte sich auch nicht von
Inkasso- oder Anwaltsbriefen unter Druck setzen lassen. Die
dort gemachten Behauptungen oder rechtlichen Ausführungen
seien in der Regel falsch oder irreführend. (21.06.10, ZDNet)
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