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Meldestelle für gestohlene Zugangsdaten
Die Meldestelle
Internet Fraud Alert soll zukünftig als ein Anlaufpunkt
gelten, um im Internet abgephishte Zugangsdaten von
Anwendern zu melden.
Nicht selten werden im Internet Listen angeboten, die
gestohlene Daten enthalten. Darunter fallen
Kreditkartendaten, Zugangsdaten zu Banken, eBay-Konten und
dergleichen. Auch finden Sicherheitsspezialisten von Zeit zu
Zeit sogenannte Drop Zones auf manipulierten Servern, auf
denen Trojaner ausgespähte Daten von Nutzern abgelegt haben.
Zukünftig sollen Sicherheitsspezialisten, Internet Provider,
Behörden und andere die Daten melden können, die Meldestelle
wird dann die Unternehmen informieren, denen die Daten
gehören. So können diese Gegenmassnahmen ergreifen und ihre
Kunden oder Anwender informieren.
Bisher galt es als schwierig, gefundene Informationen an die
richtige Stelle weiterzuleiten. Auch wenn bekannt war,
welches Unternehmen betroffen war, stellt sich eine
Kontaktaufnahme manchmal als schwierig dar. Dies soll sich
mit der Meldestelle ändern, die unter anderem von American
Bankers Association, die Anti-Phishing Working Group, eBay,
PalPal, die Federal Trade Commission und die National
Consumers League unterstützt wird. Microsoft hat die
Infrastruktur für das Projekt entwickelt und der
nicht-kommerziellen Vereinigung zur Bekämpfung von
Internet-Kriminalität, der
National Cyber-Forensics and Training Alliance
gestiftet. (18.06.10, Heise)
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