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AMD kontert mit "Turbo-Core"
Mit der "Turbo CORE Technology" will AMD bei der kommenden
Prozessor-Generation Intels "Turbo Boost" Paroli bieten.
Ähnlich wie bei den aktuellen Intel Prozessoren mit Turbo
Boost will AMD nun auch einzelne Kerne von
Multi-Core-Prozessoren höher takten, wenn andere nichts zu
tun haben. Während bei den Nehalem- und Westmere-Prozessoren
von Intel mit Turbo Boost (ua. Core i7-900, Core i7-800,
Core i5-700, Core i5-600, Xeon 5500, Xeon 5600, Xeon 3500,
Xeon 3400) jedoch alle Kerne mit der selben Taktfrequenz
laufen, wenn sie nicht in den Schlafmodus umgeschaltet
haben, kann bei den AMD-Prozessoren der K10-Generation jeder
einzelne Kern mit unterschiedlicher Taktfrequenz betrieben
werden.
Laut den Turbo-Core Angaben von AMD sinken zunächst nicht
benötigte Kerne auf ihre jeweils niedrigste Taktfrequenz, in
den meisten Fällen 800 MHz ab und schalten dann in einen
Halt-Modus um. Wenn Turbo-Core freigeschaltet ist und
mindestens die Hälfte aller Kerne schlafen, steigert der
Prozessor seine Kernspannung und damit auch die Taktfrequenz
der aktiven Kerne je nach CPU-Version um bis zu 500 MHz. Wie
bei bei Intels Turbo Boost sollen Turbo-Core-Prozessoren
unter allen Betriebs- und Belastungszuständen ihre maximale
Thermal Design Power (TDP) nicht überschreiten.
Als einer der ersten Turbo-Core-Prozessoren wird der
Hexa-Core Phenom II X6 innerhalb der nächsten Wochen
erwartet. Zu Preisen und Taktfrequenzen wurden noch keine
geneuen Angaben gemacht, glaubt man aber diversen
Preisvergleichsseiten, soll bisher schnellste Version der
Phenom II X6 1075T mit 3 GHz sein. Dank Turbo-Core kämen
dann drei Kerne auf bis zu 3500 MHz. (09.04.10, Heise)
Siehe auch:
AMD mit Phenom II wieder im Rennen
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