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    Besser auf Facebook verzichten


Aufgrund der geplanten Datenschutzbestimmungen rät der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Facebook nicht mehr zu nutzen.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner und die Dachorganisation der Verbraucherzentralen üben massive Kritik an Facebook. "Momentan können wir den Nutzern nur raten, den geplanten Änderungen zu widersprechen und sich gemeinsam mit ihren Freunden einen neuen Anbieter zu suchen", äusserte sich vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Grund für die massive Kritik an Facebook sind die geplanten Änderungen der Datenschutzbestimmungen, die dem Unternehmen einen "Freibrief" für "eine weitgehende Verwendung und Weitergabe ihrer Daten" einräumen.
Facebook will sich zukünftig das Recht vorbehalten die Daten seiner Nutzer an Dritte, wie etwa Partnerunternehmen weiterzugeben. Noch hat Facebook seine Pläne zunächst zur Diskussion gestellt und will nach eigenen Angaben eingehende Kritik und Anregungen berücksichtigen. Dabei sei überhaupt noch nicht festgelegt an welche Partnerunternehmen die Daten weitergegeben werden. Eine Facebook Sprecherin beteuerte, dass das Unternehmen den Datenschutz sehr ernst nehme.
 


Der Verbraucherzentrale Bundesverband bemängelt dagegen vor allen, dass bei Facebook die Nutzer selbst erst aktiv werden müssen, um die Weitergabe ihrer Daten verhindern zu können. Richtig wäre es, wenn die Nutzer einer Weitergabe ihrer Daten aktiv zustimmen müssten und nicht umgekehrt.

Schon die Stiftung Warentest hatte vor einiger Zeit den laxen Umgang von persönlichen Daten bei sozialen Netzwerken bemängelt. Nicht nur Facebook, sondern auch Stayfriends, LinkedIn und MySpace waren dabei besonders negativ aufgefallen. (07.04.10, Heise)
 

Siehe auch:

Google und Facebook starten Datenschutz-Offensive

 

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