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    Google verzichtet auf eindeutige ID in Chrome


Google will ab der kommenden Version 4.1 des Webbrowsers Chrome auf die viel kritisierte, eindeutige Nutzer-Kennung verzichten.

Bislang teilte Google mit dem Browser Chrome jedem Nutzer eine eindeutige Kennung über eine generierte ID-Nummer zu über die der Suchmaschinenkonzern den Nutzer identifizieren und damit auch seine Aktivitäten im Netz verfolgen kann.

Zwar beteuert der Online-Konzern die Client-ID ausschliesslich für die Überprüfung auf Updates und den durch den Nutzer aktivierbaren Crash-Reporter zu verwenden, eine Ausschnüffelung der Benutzer durch Chrome über die Kennung ist jedoch zumindest theoretisch möglich geworden. Nun will Google, seit einiger Zeit bemüht um ein besseres Datenschutz-Image, die Kennung unmittelbar nach der erfolgreichen Installation von Chrome löschen.
 


Auch wenn man Google bislang nicht nachweisen konnte, die eindeutige Kennung anders als angegeben zu nutzen, ist die eindeutige ID Datenschützern ein Dorn im Auge. Die ID zu löschen und zu verhindern, dass beim nächsten Start des Browsers oder nach einem Update keine neue Kennung generiert wird, ist in den bisherigen Versionen nur über Umwege möglich. (12.03.10)

 

Siehe auch:

Eindeutige Nutzer-ID von Google Chrome entfernen

Microsoft warnt vor Chrome-Plugin

 

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