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    Microsoft Patchday - Bekannte Lücken bleiben offen


Am kommenden Patchday will Microsoft nur zwei Sicherheits-Updates veröffentlichen, die jedoch acht Sicherheitslücken schliessen sollen.

Die beiden Updates sollen verschiedene Schwachstellen in Windows und Office schliessen. Da sich die so geschlossenen Sicherheitslücken nur über ein aktives Zutun des Nutzers und nicht über ein Netzwerk ausnutzen lassen, stuft Microsoft die Updates nur als "wichtig" ein.

Für einige schon länger bekannte Schwachstellen gibt es nach wie vor keinen Patch. Offen bleibt beispielsweise die schon Mitte November bekannt gewordene DoS-Schwachstelle in den SMB-Client von Windows 7 und Server 2008 R2 sowie eine Lücke im Internet Information Server 6.0 (IIS) beim Parsen von Dateinamen mit Semikolon-Erweiterung. Auch hat Microsoft offenbar immer noch keine Lösung für einen Fehler im Cross-Site-Scripting-Schutz des Internet Explorer 8 gefunden.
 


Die Tatsache, dass Microsoft auf derart lang bekannte Sicherheitsprobleme immer noch nicht reagiert, ruft bereits Unmut hervor. So beschwerte sich der Chief Information Security Officer Tom Stanley von Continental Airlines auf der gestrigen RSA-Konferenz darüber, dass zu viele Sicherheitsprobleme ungelöst bleiben. "Wenn ihr nicht die nötigen Ressourcen bereitstellen wollt, um Probleme schnell zu beheben, dann sucht euch ein anderes Geschäftsfeld", so Stanley. (05.03.10, Heise)
 

Siehe auch:

Neue Sicherheitslücke im Internet Explorer

 

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