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    Schwere Sicherheitslücke in Internet Explorer


Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät, statt des Microsoft Browsers Internet Explorer vorerst einen anderen Browser zu nutzen.

Microsoft bestätigte eine schwere Sicherheitslücke in fast alles Versionen des Internet Explorer und arbeitet bereits an einem Patch.

Selbst das Ausführen des IE im "geschützten Modus" sowie das Abschalten von "Active Scripting", wie es zuvor geraten wurde, kann Angriffe nicht vollständig verhindern. Es ist zu erwarten, das die Sicherheitslücke in den nächsten Tagen massiv ausgenutzt wird. Nutzern des Internet Explorers bleibt daher nur die Möglichkeit, so lange auf einen alternativen Browser wie Firefox, Safari oder Google Chrome umzusteigen, bis Microsoft ein Patch zur Verfügung stellen kann.
 


Die Sicherheitslücke ermöglicht es Angreifern über eine manipulierte Webseite Code auf einen Windows-Rechner zu schleusen und auszuführen. Angreifer können die Lücke leicht ausnutzen, um Trojaner-Downloader zu installieren und zu starten.
Es ist anzunehmen, dass Microsoft die Sicherheitslücke frühzeitig durch einen "Emergency Patch" ausserhalb des monatlichen Patch-Days schliessen wird. (15.01.10)

 

Siehe auch:

Microsoft bringt ausserplanmässige Sicherheitsupdates

 

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