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Probleme mit Avira unter Windows 7
Nutzer der Antiviren-Software von Avira unter Windows 7
werden bei jedem Neustart grundlos mit einer
Datenträgerüberprüfung genervt.
Wird der Virenscanner AntiVir auf Windows 7 installiert,
wird bei jedem Start des Betriebssystems eine
Datenträger-Überprüfung durchgeführt, auch wenn zuvor kein
Fehler gemeldet wurde oder sonstige Probleme aufgetreten
sind, die eine Überprüfung erforderlich machen würden.
Bisher tappten viele Nutzer von Windows 7 über den Grund des
seltsamen Verhaltens im Dunkeln, bis sich durch die
gehäuften
Beiträge in diversen Foren und Meldungen per Twitter langsam
herauskristallisierte, dass dieses Verhalten nur dann
auftritt, wenn Avira AntiVir als Virenscanner installiert
ist.
Auch im Avira-Forum häufen sich mittlerweile die Klagen der
betroffenen Nutzer. Mittlerweile hat man den Nutzern dort
zugesichert, das Problem genauer zu untersuchen.
Bisher kann Avira nur zwei vorläufige Massnahmen
gegen die zeitaufwändige Festplattenüberprüfung empfehlen.
Entweder sollen betroffene Nutzer die Überprüfung mit einem
Tatsendruck in den ersten zehn Sekunden überspringen oder
das System erst gar nicht mehr herunterfahren und
stattdessen in den Ruhezustand versetzen. Solange der Guard
von AntiVir aktiv ist, führt Windows 7 bei jedem Start eine
Datenträgerüberprüfung durch.
Avira hat versprochen, so schnell wie möglich ein Update herauszubringen,
welches das Problem dann endgültig beseitigen soll.
(21.11.09)
Siehe auch:
Antiviren-Software bald überflüssig?
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