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    Spammer missbrauchen gehackte Web-Mail-Konten


Offenbar werden die kürzlich gehackten E-Mail-Accounts von AOL, Google, Hotmail und Yahoo nun zum Spam-Versand missbraucht.

Die Sicherheitsexperten von Websense vermuten, dass die Datendiebe ausser Phishing auch Keylogger eingesetzt haben, um die an die Zugangsdaten der betroffenen Konten gelangen zu können. Nun erhalten die Kontakte der betroffenen Nutzer personalisierte E-Mails mit Links zu gefälschten Shopping-Sites, um so an die persönlichen Daten der Empfänger zu kommen.

Bei Websense vermutet man, dass die ersten Angriffe mittels Keyloggern und Phishing schon vor Monaten begonnen haben. Darauf weist die grosse Anzahl der gestohlenen Zugangsdaten hin.
"Wir haben unsere Systeme durchforstet und versucht, eine E-Mail zu finden, die ausreichend vertrauenswürdig erscheint, um so viele Anwender zu täuschen", erklärte Patrick Runald von Websense. "Wir sind aber nicht fündig geworden." Generell nehme die Zahl der Phishing-Versuche ab. Stattdessen setzten Internetbetrüger vermehrt auf Keylogger, die Eingaben heimlich protokollieren, um an persönliche Daten zu gelangen.
 


Bei Sophos vermutet man nach einer Analyse der gefundenen Passwörter, dass zu den betroffenen Nutzern vermehrt Kinder und Jugendliche gehören. Viele der Passwörter sind Begriffe wie "Neopets", "Tigger" oder "Prinzessin", alles Wörter, die eher von Kinder benutzt werden. Eltern sollten sich daher verstärkt darum bemühen, dass ihre Kinder die Passwörter ändern. (12.10.09, ZDNet)

 

Siehe auch:

Tausende Hotmail-Konten gekapert

 

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