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Verkauf von Pirate Bay gescheitert
Der Verkauf des schwedischen Torrent-Trackers "The Pirate
Bay" an das Unternehmen Global Gaming Factory X ist
endgültig gescheitert.
Global Gaming Factory X (GGF) hat bereits mehrfach
verschobenen und letztlich für Ende September gesetzten
Termin für den Abschluss des Geschäfts nun endgültig
verstreichen lassen. GGF räumte nun auch erstmalig
Schwierigkeiten im Hinblick auf die drohende eigene
Insolvenz ein und ist jetzt endgültig von den Plänen
abgerückt, den Torrent-Tracker zu erwerben.
Ein weiterer Punkt für die Entscheidung war, dass ein für
die Übernahmepläne wichtiger Technologiepartner abgesprungen
war. GGF wollte zusätzlich das Unternehmen Startup
Peerialism für 9.7 Millionen Euro übernehmen, dass zukünftig
die P2P-Technik für die neue Pirate Bay liefern sollte.
GGF wollte die Domain von The Pirate Bay für 5.8 Millionen
Euro übernehmen, um unter der weltbekannten Adresse einen
legalen Downloaddienst zu etablieren. Da DDF-Chef Hanz
Pandeya angebliche Investoren nicht nennen wollte, bekam das
Unternehmen Probleme an der Börse und wurde schliesslich vom
Handel ausgeschlossen.
Das private Vermögen, mit dem Pandeya die Übernahme
absichern wollte, ist zudem Gegenstand eines
Insolvenzverfahrens und wurde vom Gericht eingefroren.
(07.10.09, Heise)
Siehe auch:
The Pirate Bay wieder online
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