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    Wenn iPods explodieren ...


... dann sollte nach Meinung des Herstellers Apple die Öffentlichkeit besser erst gar nichts davon erfahren.

Wie die britische Tageszeitung "The London Times" berichtet, kaufte Ken Stanborough aus Liverpool seiner elfjährigen Tochter Elli einen iPod Touch. "Das Geräte zischte. Ich fühlte wie es in meiner Hand heisser wurde und ich dachte, da ist Dampf", berichtete der 47-jährige der Zeitung. Nachdem Stanborough den iPod nach draussen warf, explodierte dem Bericht zufolge das Gerät.

Apple bot daraufhin Ersatz an, knüpfte in seinem Schreiben an Stanborough allerdings eine Bedingung. Bei der Annahme des Geldes sollte Stanborough zustimmen, die Bedingungen sowie die Existenz der Abfindungsvereinbarungen streng vertraulich zu behandeln. Würde er oder seine Tochter das Schweigen brechen, müssten sie mit einer Unterlassungsverfügung rechnen.
Stanborough verzichtete unter diesen Umständen auf das Geld, ging nicht auf die Bedingungen ein und informierte stattdessen die Presse.
 


Das Geräte in Flammen aufgehen oder ihre Besitzer sich an ihnen verbrennen, sind keine Seltenheit. Dem US-Sender KIRO-TV liegt ein Bericht einer Untersuchung der Consumer Product Safety Commission (CPSC) vor, der 800 Seiten mit ähnlich gelagerten Fällen umfasst. Auch mehrere iPods sind der Untersuchung zufolge bereits in Flammen aufgegangen oder haben zu schwelen begonnen. (05.08.09, sueddeutsche.de)

 

Siehe auch:

Urheberrecht: Zoll soll MP3-Player kontrollieren

 

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