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    Zero-Day-Lücke in Adobe Produkte


In Adobes Flash, Acrobat und Acrobat Reader wurde eine Zero-Day-Sicherheitslücke entdeckt, die bereits gezielt ausgenutzt wird.

Adobe bestätigte das Sicherheitsproblem bereits für die häufig verwendeten Programme Adobe Flash (Version 9/10), Adobe Reader (9) und Acrobat (9). Das Sicherheitsproblem selbst wird durch eine Fehler in Flash verursacht.
Nach Informationen des Antivirenherstellers Symantec installiert über die Sicherheitslücke der PDF-Trojaner (Trojan.Pidief.G) eine Backdoor auf dem System, die sich mit bis zu drei Servern verbindet. Das Problem wird als höchst kritisch eingestuft.
 


Nicht nur Windows-, auch Linux- und Mac-Systeme werden über die Sicherheitslücke angreifbar. Speziell auf Nutzer, die mit Firefox oder dem Internet Explorer im Web unterwegs sind, scheinen bereits Angriffe stattzufinden. Auch wurden bereits manipulierte PDF-Dateien in Umlauf gebracht. Noch ist der Exploit nicht sonderlich verbreitet, jedoch kann sich das sehr schnell ändern.

Laut Adobe ist mit einem Sicherheits-Patch nicht vor Ende Juli zu rechnen. Nutzer sollten keine PDF-Dateien aus dubiosen Quellen öffnen und nicht vertrauenswürdige Webseiten meiden. Wer einen Schritt weiter gehen will, kann die Datei "authplay.dll" vorübergehend löschen oder Adobe Flash deinstallieren. (24.07.09)

 

Siehe auch:

Sicherheitslücke in Firefox 3.5 auch nach Update vorhanden

Zero-Day-Lücke in Microsoft DirectShow

Schwachstelle in Google-Mail

 

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