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Verkauf von The Pirate Bay gescheitert
Die Übernahme des Tauschbörsen-Portals "The Pirate Bay"
durch das Softwareunternehmen Global Gaming Factory X ist
vorerst gescheitert.
Offenbar tritt das schwedische Softwareunternehmen beim Kauf
des berühmten Torrent-Trackers wieder auf die Bremse.
GGF erklärte vor einem niederländischen Gericht, es sei noch
gar nicht sicher, ob der Verkauf überhaupt stattfinden wird.
Man wolle Pirate Bay nur übernehmen, wenn die Tauschbörse in
ein legales Geschäft umgewandelt werden könne, erklärte
Unternehmensanwalt, Ricardo Dijkstra.
Das Softwareunternehmen Global Gaming Factory X hatte vor
einigen Wochen verkündet, die durch den spektakulären
Urheberprozess mittlerweile überall bekannte "Piratenbucht"
für umgerechnet 5.5 Millionen Euro übernehmen zu wollen.
Finanzieren wollte man die Tauschbörse nach ihrer
Legalisierung über monatliche Beträge der angemeldeten
Nutzer und Werbung, die die Musikindustrie auf das
Tauschbörsen-Portal schalten könne.
The Pirate Bay war mit rund 20 Millionen Besuchern und einer
Milliarde Seitenaufrufe der Geheimtipp von Torrent-Nutzern.
Das Portal bot selbst zwar keine urheberrechtlich
geschützten Dateien an, vermittelte aber Internetnutzern die
Verbindung zu anderen, die ihrerseits diese Inhalte
bereitstellten.
Im April verurteilte ein schwedisches Gericht die vier
Betreiber der Seite wegen Urheberrechtsverletzungen zu
jeweils einem Jahr Haft und Schadenersatz in Höhe von 2,75
Millionen Euro. Der Prozess wurde weltweit über das Internet
veröffentlicht. (22.07.09)
Siehe auch:
The
Pirate Bay wird verkauft
Ist Google das neue Pirate Bay
Haftstrafen für Pirate-Bay-Betreiber
Überraschende Wende im Pirate-Bay-Prozess
Pirate-Bay
Prozess live im Internet
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