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    Sicherheitslücke in Firefox 3.5 auch nach Update vorhanden


Die in der letzten Woche entdeckte Sicherheitslücke von Firefox 3.5 besteht auch in der Version 3.5.1 weiterhin fort.

Bösartiger JavaScript-Code kann beim Firefox einen Pufferüberlauf verursachen, über den Code auf den Rechner eingeführt werden kann. Die Mozilla Foundation hat inzwischen bestätigt, dass das Problem auch bei Firefox 3.5.1 weiterhin besteht, ist jedoch der Meinung, dass über die Lücke kein sinnvoller Malware-Code auszuführen sei.
 


Mittels eines überlangen Unicode-String, eingesetzt in der document.write()-Funktion, ist es möglich die Rücksprungadresse aus dem Stack zu überschreiben. Zwar ist es so möglich, bösartigen Code über den Unicode einzuschleusen, dennoch muss dies eher als theoretische Möglichkeit angesehen werden, da die dynamische Heap-Verwaltung des Betriebssystem es nahezu unmöglich macht, die dazu passende Rücksprungadresse auf den Stack zu bringen.

Secunia und einige Antivirenhersteller hatten den Bug als "höchst kritisch" bewertet. Nach Meinung der Mozilla-Foundation bewerten die Hersteller von Antiviren-Software die Möglichkeit des Einschleusens von Malware oder Daten durch manipulierte Strings, Bilder oder Multimediadateien gerne mal zu hoch, um die eigenen Umsätze etwas anzukurbeln. (20.07.09)

 

Siehe auch:

Firefox 3.5 fertig zum Download

Firefox künftig in getrennten Prozessen

Privatsphäre-Modus für den Firefox

Firefox weiss wo du bist

Die besten Erweiterungen für Firefox

 

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