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The Pirate Bay wird verkauft
Die im April verurteilten Betreiber des berühmten
Torrent-Trackers "The Pirate Bay" wollen ihre Seite für eine
Millionensumme verkaufen.
Offenbar zeigt das schwedische IT-Unternehmen Global Gaming
Factory (GGF) Interesse, das Download-Portal zu kaufen und
zu legalisieren. Für insgesamt 5,5 Millionen Euro soll die
"Piratenbucht" übernommen werden.
"Eine Menge Leute sind besorgt. Aber wir sind es nicht, und
ihr solltet es auch nicht sein", versucht Peter Sunde auf
The Pirate Bay die Nutzer zu beruhigen. Er selbst glaubt
nicht, dass die neuen Besitzer die Seite komplett verändern
werden.
"Wenn die neuen Eigentümer Mist bauen, wird niemand mehr die
Seite benutzen", so Sunde. Das Gründer-Team will ausserdem
erreichen, dass es nach dem Verkauf weiterhin Einfluss auf
die Seite nehmen kann.
GGF-Chef Hans Pandeya sieht in der Zukunft der Piratenbucht
ein neues Geschäftsmodell. "Wir möchten Geschäftsmodelle
entwickeln, die eine Bezahlung der Inhalteanbieter für die
Downloads über die Seite ermöglichen", erklärt er.
Wie das neue Geschäftsmodell aussehen soll, weiss indes noch
niemand. Fakt ist, dass The Pirate Bay mit 20 Millionen
Besuchern und einer Milliarde Seitenaufrufen täglich
definitiv eine Schlüsselstellung auf dem Markt hat.
Das Gründer-Team hat indes bereits neue Pläne. Mit dem
Dienst The Video Bay wollen sie ein eigenes Videoportal
aufbauen, welches in den nächsten fünf Jahren seinen Betrieb
aufnehmen soll. (01.07.09, Focus)
Siehe auch:
Ist Google das neue Pirate Bay
Haftstrafen für Pirate-Bay-Betreiber
Überraschende Wende im Pirate-Bay-Prozess
Pirate-Bay
Prozess live im Internet
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