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Cyberkriminelle nutzen Prominenten-Tod
Sicherheitsexperten warnen vor gefälschten Webseiten und
E-Mails, die im Zusammenhang mit Michael Jackson und Farah
Fawcett auftauchen.
Sophos hat bereits mehrere Websites ausfindig gemacht, die
Meldungen über die vorgestern verstorbene Farah Fawcett
verbreiten, den Nutzern aber gleichzeitig vorgaukeln, sein
Rechner wäre mit Malware verseucht. Zur Abwehr wird auf den
Seiten nutzlose Antiviren-Software zum Kauf angeboten.
Eine weitere Webseite bietet angeblich ein aktuelles Video
von Farah Fawcett an. Um das Video betrachten zu können,
soll der Nutzer jedoch zuerst einen Codec herunterladen und
installieren. Hinter dem Codec verbirgt sich jedoch ein
Installer, der die Trojaner "Cognac" und Zoeken" sowie die
Adware "Sabotch" nachlädt und installiert.
In Kürze ist damit zu rechnen, dass ähnliche E-Mails und
Websites im Zusammenhang mit dem heute verstorbenen Michael
Jackson auftauchen. Tracelab
mahnt vor allem zur Vorsicht bei Meldungen, deren
Überschrift schon Zweifel an dem Wahrheitsgehalt auftreten
lassen etwa, dass Michael Jackson noch lebe und oder
eingefroren wurde, um sich in der Zukunft wiederbeleben zu
lassen. (26.06.09, ZDNet)
Siehe auch:
Verseuchte Werbebanner auf populären Websites
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