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Windows 7 ohne Internet Explorer
Microsoft plant sein neues Betriebssystem "Windows 7" in
Europa nicht mehr mit vorinstallierten Internet Explorer
auszuliefern.
Damit reagiert Microsoft auf den Kartellstreit mit der
EU-Kommission um die Zwangs-Intergrierung des Internet
Explorers in die Windows Betriebssysteme. Um eine
problemlose Markteinführung von Windows 7 im Oktober zu
sichern, wird Windows 7 in der EU nun ohne einen
integrierten Internet Explorer angeboten.
Computer-Hersteller können auf ihren Produkten nun einen
Browser nach Wahl installieren.
Der Internet Explorer wird nun als separates Paket
angeboten, das eine möglichst einfache Installation für den
Endverbraucher oder OEM-Hersteller verspricht. Windows 7
wird auch in der EU nach der Erstinstallation alle
Funktionen enthalten, die das Betriebssystem auch den
Anwendern in anderen Teilen der Welt anbietet, bis auf den
Internet Explorer.
Laut dpa reagierten die EU-Wettbewerbshüter skeptisch auf
die Ankündigung Microsofts. Erst im Februar letzten Jahres
hatten die Wettbewerbshüter in Brüssel eine Rekordstrafe von
899 Millionen Euro wegen Behinderung der Konkurrenten gegen
Microsoft verhängt. (12.06.09)
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