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Microsoft installiert heimlich Firefox-Erweiterung
Microsoft zeigt wieder einmal deutlich, wie einfach es immer
noch ist, das Vertrauen der Nutzer mit automatischen Updates
zu untergraben.
Das automatische Windows-Update installiert seit einiger
Zeit ein Service Pack für das .NET Framework 3.5, welches
ohne den Nutzer zu fragen auch einen "Microsoft .NET
Framework Assistent 1.0" als Add-on in Firefox einbaut. Dazu
nutzt Microsoft nicht den offiziellen Installationsweg für
Firefox-Erweiterungen, sodass der Nutzer es nach der
Installation nicht mehr deinstallieren kann. Allein die
Möglichkeit das neue Add-on zu deaktivieren bleibt ihm
offen.
Das Add-on an sich stellt zwar kein Sicherheitsrisiko dar,
es ermöglicht jedoch die Installation von Software über den
Browser. Bei dieser, "Click-Once" benannten Technik, muss
der Anwender die Installation nur noch per Mausklick
bestätigen.
Der Button zum Deinstallieren des Add-ons ist nicht
anwählbar, da die übliche Deinstallations-Funktion von
Firefox über Extras --> Add-ons kann jedoch nur
Erweiterungen entfernen, die vom aktuellen Benutzer
installiert wurden. Will man den "Microsoft .NET Framework
Assistent 1.0" dennoch deinstallieren, werden nicht
ungefährliche Eingriffe in der Registry notwendig.
Inzwischen hat Microsoft ein weiteres Update für das .NET
Framework 3.5 SP1 ausgeliefert, welches gleichermassen den
"Microsoft .NET Framework Assistent 1.0" installiert. Bei
dem neuen Update wird der Nutzer jedoch vor der Installation
des Add-ons gefragt und es lässt auch auf dem gewohnten Weg
vom Benutzer wieder entfernen. (04.06.09)
Siehe auch:
Die
besten Firefox-Erweiterungen
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