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AMD startet Sechs-Kern-Prozessor
Am Montag hat AMD seinen neuen "Sechs-Kern-Prozessor" mit
dem Codenamen "Istanbul" offiziell zum Verkauf freigegeben.
Zusammen mit HP feiert AMD somit etwas früher als geplant
den Stapellauf des neuen Prozessors aus der Opteron Serie,
der in erster Linie für Server gedacht ist. Aktuelles
Flaggschiff der neuen Serie ist der Opteron 8435 mit 2,6
GHz, gedacht für Vier- und Acht-Sockel-Systeme, welcher dem
Vier-Kern-Vorgänger Shanghai in der Performance weit voraus
ist.
Im Gegensatz zu Intels Xeon-Dunnington müssen sich die sechs
Kerne den Frontside-Bus nicht teilen, sondern jeder
Opteron-Kern verfügt über zwei Speicherkanäle pro
Istanbul-Prozessor. Wie beim Konkurrenten Intel sind die
Istanbul-Prozessoren sockelkompatibel zur früheren Opteron
Generation.
Der kleine Bruder für Zwei-Sockel-Systeme ist der Opteron
2435, der es gegen den Konkurrenten Nehalem-EP jedoch etwas
schwerer hat. Die 200er-Serie wird zwischen zwischen 455
US-Dollar (Opteron 2427, 2,2 GHz) und 1019 US-Dollar
(Opteron 2435, 2,6 GHz) und sind damit etwas teuerer als
ihre Pendants. Die 8000er-Serie kosten nicht viel mehr als
die alten Shanghai-Versionen mit vier Kernen. Das
Flaggschiff 8435 schlägt mit 2649 US-Dollar zu Buche,
während für den Opteron 8427 mit 2,2 GHz 1514 US-Dollar
fällig werden. (02.06.09, Heise)
Siehe auch:
Erneut hohe Verluste bei AMD
AMD
mit Phenom II wieder im Rennen
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