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    Schwere Sicherheitslücke in Powerpoint


Microsoft warnt vor einer Sicherheitslücke in der Präsentations-Software Powerpoint, durch die ein Angreifer einen Rechner übernehmen kann.

Demnach ermöglicht ein Speicherfehler in Microsoft Office PowerPoint 2000 Service Pack 3, 2002 Service Pack 3, 2003 Service Pack 3 sowie Microsoft Office 2004 für Mac das Einschleusen und Ausführen von schädlichen Code auf den Systemen.
Um den Angriff erfolgreich durchzuführen muss das Opfer zuvor eine manipulierte Powerpoint-Datei, der er etwa per E-Mail erhält oder auf einer Webseite herunterlädt, öffnen. Daher wird die Sicherheitslücke wahrscheinlich nur für gezielte Angriffe nutzbar. Den zugehörigen Exploit hat Microsoft "Win32/Apptom.gen" genannt.
 


Wann es einen Patch gegen die offenbar schon im Februar bekannt gewordene Sicherheitslücke geben wird, ist noch nicht klar. Microsoft stuft Sicherheitslücken in Office, bei der ein Anwender zuvor selbstständig eine Datei öffnen muss, nicht als "kritisch" ein, selbst dann nicht, wenn ein Rechner über die Sicherheitslücke gekapert werden kann. (04.04.09, Heise)

 

Siehe auch:

Sicherheitsloch in Microsoft Excel

 

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