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    Verbot für suchtgefährdende PC-Spiele


Die Ergebnisse einer Studie geben der Debatte eines Verbots von gewaltverherrlichende und suchtgefährdende Computerspiele für Jugendliche neue Nahrung.

Mehr als 14.000 Neuntklässler sind nach der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) nach medizinischen Kriterien süchtig nach Computerspielen. Mehr als 23.000 weitere Jugendliche sind stark gefährdet. Zwar führe ausuferndes Spielen allein nicht zwangsläufig zu einer Abhängigkeit, das Spielen von Online-Rollenspielen verstärke jedoch das Risiko. Ganz besonders gelte dies für das Spiel "World Of Warcraft".
Laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hat die niedersächsische Sozialministerin Ross-Luttmann suchtgefährdenden Computerspielen jetzt den Kampf angesagt. Programme, wie das Online-Rollenspiel World Of Warcraft sollen für Jugendliche verboten werden. Dazu sollen möglichst schnell die Kriterien geändert werden, nach denen Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) die Altersfreigabe von Computerspielen festlegt. Dazu will Ross Luttmann ein passendes Konzept vorlegen, welches dann mit den Ländern abgestimmt werden kann.
 


Auch die Ursachenforschung des Amoklaufs in Winningen hat die Diskussion um sogenannte "Killerspiele" wieder neu angefacht. Der stellvertretende brandenburgische CDU-Vorsitzende und Innenexperte Sven Petke fordert nicht nur Gesetzesänderungen beim Waffenrecht, sondern auch das Verbot gewaltverherrlichender Videospiele. Den Erfahrungen nach seien jugendliche Amokläufer gleichzeitig immer auch Konsumenten gewaltverherrlichender Computerspiele oder Videospiele gewesen. (16.03.09, Heise)

 

Siehe auch:

1,5 Millionen deutsche Computernutzer sind spielsüchtig

 

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