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    Conficker-Wurm wird immer gefährlicher


Offenbar entwickeln die Autoren den Conficker-Wurm fleissig weiter, die aktuellen Versionen sind deutlich flexibler im Nachladen von Schadensroutinen.

Die Forscher von SRI International haben herausgefunden, dass die aktuellen Versionen Conficker B und B++ nicht nur DLLs nachladen, sondern beliebige vollständige Programme oder Erweiterungen. Das erweitert die Möglichkeiten der Botnetz-Betreiber beträchtlich. Zusätzlich enthalten die neuen Varianten eine Hintertür, die von Aussen aktiv angesprochen werden kann.
Die früheren Varianten von Conficker kontaktierten Webseiten, indem sie Domains nach einem vorhersehbaren Zufallsprinzip auswählte, worauf Microsoft und ICANN versuchten, diese Domains in ihren Besitz zu bringen oder sperren zu lassen. Die B-Varianten verwenden nun ein anderes, nicht so leicht durchschaubares Verfahren, Domains für Kontaktversuche zu ermitteln.
 


Mittlerweile hat man nun rund 10 Millionen IP-Adressen mit Conficker-Aktivitäten gezählt, davon schon 6 Millionen Adressen mit Aktivitäten der B-Varianten. Zwar ist die Zahl der IP-Adressen nicht der Anzahl von infizierten Systemen gleich zu setzen, dennoch ist dabei die länderspezifische Auswertung interessant. Hier führt China mit etwa 2,7 Millionen IPs die Liste an und Deutschland liegt mit 195.923 infizierten IPs sogar noch vor den USA. (24.02.09, Heise)

 

Siehe auch:

Microsoft bietet 250.000 Dollar für Conficker-Autor

Mysteriöser Wurm wartet auf Befehle

 

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