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    DRM-Fessel in Windows 7


Windows-7-Betatester berichten auf dem Technikportal Slashdot von einem "drakonischen" DRM-System (Digital Rights Management). Demnach sollen Tonaufnahmen über die Soundkarte gar nicht oder nur mit schlechter Klangqualität möglich sein.

"Die Tage des Aufnehmens eines Audio-Programms scheinen gezählt" ist im Slashdot-Bolg zu lesen. Offensichtlich wird die Soundkarte via Software ausgebremst.
Auch beim Sicherheitsmanagement haben die Tester durch Zufall etwas entdeckt. Nach einer Manipulation von DLL-Dateien im Programme-Verzeichnis eines legalen Photoshop CS4 war die Software nicht mehr lauffähig. Ob damit auch ein Zusammenhang mit Windows-7-DRM besteht, ist jedoch noch nicht klar. Windows 7 erlaubt allerdings dadurch solchen Anwendungen, sich unbemerkt auf die Ausnahmeliste der Firewall zu setzen.

 


Da sich Windows 7 noch in einem Beta-Stadium befindet, sollten derartige Vorwürfe jedoch noch mit Vorsicht behandelt werden. Laut Arstechnika sind die DRM-Massnahmen bei Windows 7 nicht anders, als bei Windows Vista. Über den Vorfall der geänderten DLL-Datei von Photoshop meint Arstechnika: "Jemand hat beschlossen, seinen legalen, auf Windows 7 installierten Photoshop zu knacken.
Windows hat anschließend versucht, Photoshop-DLLs vor einer Löschung zu schützen". Das die Firewall dem Programm trotzdem erlaubt hat, Verbindungen herzustellen, soll am Installer von Photoshop liegen. So könne Adobe prüfen, was der Nutzer "im Schilde führt". (20.02.09)

 

Siehe auch:

Windows 7 und die Preise

Microsoft macht Beta von Windows 7 öffentlich

Neues vom Vista Nachfolger

 

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