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    Verbraucherschutz warnt vor neuartigen Internet-Auktionshäusern


Die Verbraucherzentralen warnen vor neuartigen Internet-Auktionshäusern, bei denen Markenartikel zu Spottpreisen ersteigert werden können. Auktionshäuser wie "Hammerdeal", "Luupo" oder "Rabattschlacht" locken die Nutzer mit der Möglichkeit, ein Angebot besonders günstig zu ersteigern, da jeweils nur das niedrigste, einmal abgegebene Gebot den Zuschlag erhält oder die Preise einer Auktion stetig sinken.


Zweifelhafte Regeln sorgen dabei für Unmut. "Diese Auktionen sind wie Glücksspiele", erläutert der Sprecher der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Georg Tryba, dem Magazin "Focus". Die Auktionen seien "keinesfalls dazu geeignet, gezielt günstig einzukaufen". Vielfach bieten die Käufer am Ende viel mehr als nötig. "Dagegen erhält der Auktionsbetreiber oft ein Vielfaches des Kaufpreises" erklärte Tyrba.
 


Anders als beim bekannten Auktionshaus eBay sind die Regeln dieser Auktionshäuser. Bei Hammerdeal gewinnt beispielsweise nicht das höchste, sondern das niedrigste einmal abgegebene Gebot.

Rabattschlacht und Luupo zeichnen sich durch ständig sinkende Angebotspreise aus, wobei die Preise anicht sichtbar sind. Möchte ein Nutzer den genauen Stand des Angebots sehen, muss er eine Gebühr bezahlen und kann dann sofort zuschlagen oder weiter abwarten. Wartet er, weil der Angebotspreis noch zu hoch ist, hat er seinen Einsatz jedoch vergeblich getätigt. So kann das Auktionshaus schon im Vorfeld ein Vielfaches des Angebotspreises an Gebühren einnehmen, ohne dass der Artikel überhaupt irgendwann ein Schnäppchen werden muss. (16.02.09)

 

Siehe auch:

Abmahnungen für eBay-Verkäufer

 

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