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    Microsoft bietet 250.000 Dollar für Wurm-Autor


Nichts hat wirklich geholfen, der Conficker-Wurm hat in wenigen Monaten unbeeindruckt Millionen PCs unter seine Kontrolle gebracht. Nun setzt Microsoft ein Kopfgeld von 250.000 Dollar auf den Virenautor aus.


Umgerechnet 195.000 Euro ist Microsoft die Verhaftung des Autors von Conficker wert. "Die Belohnung wird in jedem Land ausgezahlt", versichert der Konzern und eröffnet damit die Jagd auf die Kriminellen, die den gefährlichen Wurm geschaffen haben.

"Conficker", auch unter dem Namen "Downudp" bekannt, hat in weniger als drei Monaten neun Millionen Computer unter seiner Kontrolle gebracht. Besonders gefährdet sind Firmennetzwerke, wo sich der Schädling einnistet, Sicherheitsprogramme deaktiviert und sensible Daten ausspioniert. Die Kärnter Landesregierung musste Anfang Januar 3000 Rechner abschalten, um den Schädling los zu werden. Auch die britische Regierung fand Conficker auf ihren Rechnern, in Banken und Krankenhäusern.

 


Der Wurm nutzt eine längst von Microsoft geschlossene Sicherheitslücke auf Windows XP-Rechnern aus, um sich zu verbreiten. Doch gerade Firmen spielen Updates oft viel zu spät oder gar nicht ein. Microsoft hat auch das hauseigene "Tool zum Entfernen bösartiger Software" auf den Wurm angesetzt, ohne wirklichen Erfolg.
Würden die Windows-Anwender die nur grundlegendsten Sicherheitsregeln beachten, wäre der Wurm schon lange keine Gefahr mehr. Auch jedes aktuelle Anti-Virus-Programm kennt mittlerweile beide Varianten des Schädlings. (13.02.09, Focus online).

 

Siehe auch:

Mysteriöser Wurm wartet auf Befehle

 

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