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Valentinstag, ein Fest für Cyberkriminelle
Nicht nur die Floristikbranche profitiert vom Tag der
Liebenden, auch in der Kasse der Cyberkriminellen wird
es wohl wieder heftig klingeln. Wie jedes Jahr im
Februar stürmen sie mit vermeintlichen Liebesgrüssen die
E-Mail-Postfächer. Die erste Welle bösartiger E-Mails
mit Valentinsgrüssen wurde dieses Jahr schon Ende Januar
gestartet.
Hinter zahlreichen Blumen und Herzchen versteckt sich
"Waledac", ein Nachfolger des Sturmwurms und fordert den
Empfänger auf zu raten, welches Herzchen wohl für ihn
gedacht sei. Der Mausklick führt auf eine Webseite mit
einem "Valentines-Kit", wo sich der Wurm versteckt.
Einmal auf dem Rechner, spioniert Wurm "Waledac" dann
fleissig Passwörter für Online-Banking oder
Kreditkartennummern auf.
Die gesammelten Daten werden dann verkauft. Die
Stückpreise variieren je nach Kontodeckung auf den
kriminellen Handelsplattformen zwischen zehn und tausend
Dollar. Neben dem Ausspionieren von Daten verdienen die
Kriminellen auch noch an den Geschenktipps in den
unerwünschten Spam-Mails.
Legt an die Informationen von Panda Security waren im
zweiten Quartal 2008 94 Prozent aller eingehender
E-Mails Spam. Ein mittlerweile verurteilter Spammer
verdiente mit seinem aus 500.000 Computer bestehenden
Botnetz, das 26 Millionen Mails in der Minute
verschickten konnte, in zwei Jahren drei Millionen Euro.
(11.02.09, Heise)
Siehe auch:
Internet Security:
Die potentiellen Schädlinge
Software:
Sicherheit - Antivirus
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