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Private Daten von Arbeitslosen im Internet
Wegen eines Fehlers waren private Daten von etwa 1700
Arbeitslosen für mehrere Tage offen für jeden im
Internet einsehbar. Die Datensätze enthielten nicht nur
Namen und Adresse, sondern auch intime Details, wie
Erkrankungen, Arzttermine oder Haftzeiten.
Die Panne wurde durch einen Fehler bei einem
Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit (BA)
auf dessen Internetseite frei zugänglich.
Bei dem Kooperationspartner handelt es sich um die
Kolping Berufshilfe, die für die BA Fortbildungen für
Arbeitssuchende durchführt. Durch eine Datenpanne wurden
persönliche Daten von Empfängern von Arbeitslosengeld I
und II aus der Oberpfalz veröffentlicht. Anmerkungen wie
"psychisch nur mäßig belastbar" sowie Details zu
Erkrankungen selbst von Angehörigen wurde der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Nachdem man am Donnerstag Abend auf den Fehler
hingewiesen wurde, habe man sofort dafür gesorgt, dass
er behoben worden sei, so eine Sprecherin der
Bundesagentur für Arbeit. (07.02.09, Welt.de)
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