|
Erneut hohe Verluste bei AMD
Trotz Sparkurs hat AMD im vierten Quartal einen
Milliardenverlust gemacht und so die schlimmsten
Befürchtungen der Analysten noch übertroffen. Immerhin
konnte der Konzern den Verlust im Vergleich zum Vorjahr
trotz Wirtschaftskrise mit 1.42 Milliarden Dollar um 20
Prozent geringer halten.
Trotzdem war der neunte Quartalsverlust höher als der
gesamte Umsatz des Konzerns, der nicht zuletzt auch
wegen der aktuellen Schwäche der Computerbranche um rund
30 Prozent auf knapp 1.2 Milliarden Dollar einbrach.
Ohne einmalige Abschreibungen machte AMD so einen
Verlust von 0.69 Dollar pro Aktie, was die Schätzungen
der Analysten um 27 Prozent übertraf.
Eine genaue Prognose für das laufende Quartal wollte AMD
nicht treffen. "AMD erwartet im ersten Vierteljahr einen
geringeren Umsatz als im letzten Quartal 2008", so das
Unternehmen.
AMD wird sich weiter auf Kostensenkungen konzentrieren.
Ein wichtiger Bestandteil dieser Sparmassnahmen werde
die Auslagerung der Fertigung in die "Foundry Company",
die im Februar abgeschlossen werde, sein. Bis es soweit
ist, wird sich AMD jedoch noch mit Intel einigen müssen,
ob der Verkauf der Produktionsstätten gegen ein
Lizenzabkommen mit Intel verstösst. Intel bezweifelt,
dass die Foundry Company ein Tochterunternehmen von AMD
ist und das Lizenzabkommen somit auch für das Joint
Venture zwischen AMD und arabischen Investoren gilt.
(23.01.09, ZDNet)
Siehe auch:
AMD
mit Phenom II wieder im Rennen
Diese Meldung einem Freund senden
|