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Hustler im Kampf gegen Filesharer
Wegen sinkender Absätze der europäischen Erotik-Branche
hat Hustler Europe die Anti-Piraterie Firma "Media
Protector GmbH" beauftragt, Filesharer zu jagen. Alleine
in Deutschland existieren nach Meinung von Media
Protector allein für den Branchenführer Hustler rund
200.000 Copyright-Verstösse.
Jetzt will man massiv auf die Verstösse reagieren und
auch Angst unter den Urheberrechtsverletzern verbreiten,
so Reiner Strassmeir, einer der Gründer und Manager der
Firma. gegen die 200.000 Urheberrechtsverletzungen will
Media Protector nun vorgehen, nach Ermittlung der zur
IP-gehörigen Adress-Daten will man die Filesharer nun
abmahnen. Strassmeir macht keinen Hehl zu erwähnen, dass
die Abmahnungen neben der Angst, die sie auslösen
sollen, auch eine willkommene Einnahmequelle für seine
Kunden sind.
Die stetig sinkenden Absätze der Branche ist jedoch
nicht allein Schuld der Filesharer. Der Ausbau der immer
schnelleren Internetverbindungen und Highspeed-Server
von Portalen wie Youporn oder Redtube, bergen die
einfache Möglichkeit, kostenlos Filme anzusehen, ohne
den Kauf einer DVD. Auch scheint man im Aduld-Segment
den Internet-Markt im europäischen Raum kaum zu nutzen,
der amerikanische Markt dagegen hat das Internet schon
lange für sich erschlossen. (04.01.09)
Siehe auch:
Musikindustrie stellt Massenklagen ein
Staatsanwälte gegen Filesharer machtlos
Schonzeit für deutsche Tauschbörsennutzer
Keine Akteneinsicht für die Musikindustrie
Tauschbörsen: Staatsanwaltschaft verweigert Ermittlungen
P2P: Jetzt Ermittlungen gegen Staatsanwalt
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