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    Google Chrome entschärft

Google wollte mit Chrome den Browsermarkt neu aufmischen doch Datenschützer warnten vor versteckten Phone-Home Komponenten. Chrome sendet Websites und persönliche Informationen an Google.
Viele Datenschützer halten das Sammeln von Daten durch Chrome für bedenklich und raten deshalb von der Verwendung ab. Auch viele Nutzer schrecken aus Sorge um die eigenen Daten davor zurück, den Browser auszuprobieren.
Jetzt hat sich die Firma "SRWare" den Quelltext vorgenommen. Die Programmierer von SRWare nahmen sich den frei verfügbaren Chromium Quelltext vor, aus dem auch der Google-Browser entstanden ist und modifizierten diesen. Sämtliche Elemente, die den Datenschutz in irgendeiner Weise beeinträchtigen können, wurden entfernt. Zusätzlich wurde das aktuellere Webkit-Engine der Version 525.19 verwendet, die den so modifizierten Browser weniger für Angriffe von Aussen verwundbar macht, ein Punkt, den Sicherheitsexperten schon kurz nach dem Erscheinen von Chrome eindrucksvoll beweisen konnten. Geboren war der neue Browser "Iron".

 


Iron versendet nicht wie Chrome eingegebene Websites per Google Suggest, es gibt keine Identifikationsnummer, alle diese kritischen Aspekte, die sicherheitsbewusste Nutzer stören, bleiben bei Iron aussen vor. Nun ist es möglich die Vorzüge von Chrome zu nutzen, ohne dabei gleichzeitig den Datenhunger der Suchmaschine befriedigen zu müssen. (23.09.08)

 

Siehe auch:

Googles Kampfansage gegen Microsoft

Download Iron von SRWare


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