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Das Ende der Reisekataloge
Laut der TUI nutzen bereits mehr als 40 Prozent direkt
oder indirekt das Internet statt eines Reisebüros für
die Urlaubsplanung. Davon
informiert sich ein Viertel vorab im Internet und bucht
dann im
Reisebüro.
Die Ergebnisse der Hamburger Studie wurden am Donnerstag
von dem größten deutschen Reiseveranstalter TUI
vorgestellt, der sich
gemeinsam mit anderen Partnern an dem Projekt beteiligt
hatte. Die Studie erfasste 40 Mio. Buchungen über sechs
Wochen in diesem
Sommer. Dabei gingen immer noch 39 Prozent direkt ins
Reisebüro und buchten dort. 23 Prozent guckten zuerst
ins Internet und
buchten ihre Reise dann aber doch im Reisebüro. Den
umgekehrten Weg gingen sieben Prozent. Und 14 Prozent
buchten gleich am
Computer.
"Ein Viertel des touristischen Umsatzes in Deutschland
wird Online recherchiert - Tendenz stark steigend",
stellte
TUI-Vertriebsmanager Hasso von Düring am Donnerstag in
Hannover fest. Anschließend buche der Kunde aber häufig
weiterhin seinen
Urlaub im
Reisebüro. Für konventionelle Reisebüros
steigt daher langsam der Druck. Für viele Urlauber ist der
persönliche Kontakt mit den
Menschen sowie die persönliche Beratung im Reisebüro
weiterhin ausschlaggebend. Konventionelle Reisebüros
müssen diese Chance
besser nutzen, und ihre Beratung dementsprechend
ausbauen. (13.09.08 derStandard.at)
Siehe auch:
Renommierte Reiseanbieter im Vergleich
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