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Falsche Antiviren-Programme infizieren Rechner
Rund 7.000 Varianten falsche Antiviren-Programme werden
momentan im Internet angeboten und infizieren unbemerkt
Computer. Panda Security meldet allein im vergangenen
Quartal Infektionen bei über 30 Millionen
Computersystemen durch diese Art Malware.
Etwa 3 Prozent der Opfer fielen auf ausgeklügelte
Täuschungsmanöver herein. Man kann daher von ca. 900.000
Nutzern ausgehen, die in den vergangenen drei Monaten
gefälschte Security-Software erworben hat. Bei einem
durchschnittlichen Verkaufspreis von 49.90 Euro kann
also davon ausgegangen werden, dass die Programmierer
der Malware mit diesem hinterhältigen Geschäftsmodell etwa 45 Millionen
Euro erwirtschaften konnten.
Die gefälschten Antiviren-Software wird hauptsächlich
auf Webseiten und innerhalb von P2P-Tauschbörsen
verbreitet und können so in kurzer Zeit eine Vielzahl
von Computern infizieren.
Infiziert ein ahnungsloser Nutzer sein System erst
einmal mit einer, meist gratis angebotenen
Test-Software, wird er mit Meldungen angeblicher
Infektionen überhäuft und damit genötigt die Vollversion
zu erwerben, um sein System vom angeblichen
Malware-Befall zu reinigen. Kommt ein Kauf tatsächlich
zustande, wird der Kunde nicht nur das Produkt nie
erhalten, sondern hat auch vertrauliche Bank- oder
Kreditkarten-Daten preisgegeben. Sollten die Kriminellen
auch diese Daten ausgenutzten, kann der Schaden ins
drastische steigen.
Es empfiehlt sich daher ausnahmslos Sicherheits-Software
von namenhaften Herstellern zu erwerben. Zu Testzwecken
bietet nahezu jeder Hersteller dreimonatige
Testversionen seiner Software an. (16.10.08)
Siehe auch:
Software: Antivirus / Sicherheit
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