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Sicherheitslücke in Google Mail
Eine Schwachstelle in Google Mail ermöglicht es
Angreifern eigene Filter im Postfach eines Opfers zu
erstellen. So gelingt es beispielsweise, bestimmte
empfangene E-Mails des Opfers auf die Adresse des
Angreifers umzuleiten. Es gibt mehrere Berichte, dass es
unter Ausnutzung der Sicherheitslücke gelungen auch ist,
die Kontrolle über die Verwaltung der Domains der Opfer
zu erhalten.
Die Sicherheitslücke beruht im wesentlichen auf einer
Cross-Site-Request-Forgery-Schwachstelle, bei der
mittels einer präparierten Webseite die Filter gesetzt
werden. Dazu muss sich das Opfer allerdings angemeldet,
ein Browserfenster mit Google-Mail geöffnet haben und in
einem weiteren Fenster die manipulierte Webseite
aufrufen.
Wurde der Filter gesetzt, reicht es wenn der Angreifer
auf den Seiten des Domain-Verwalters das Passwort
zurücksetzt. Anschliessend bekommt er dann statt des
Opfers per E-Mail das neue Passwort zugesandt. Damit ist
er in der Lage die Kontrolle über das Konto und somit
über die Domain zu übernehmen.
Eine recht ähnliche Sicherheitslücke, die ebenfalls zum
Erstellen von Filtern und Umleiten von E-Mails
missbraucht werden konnte, gab es bei Google-Mail schon
einmal im Jahr 2007. Man ging bis dato davon aus, dass
Google die Sicherheitslücke beseitigt hatte. (24.11.08,
Heise)
Siehe auch
Google als MP3-Suchmaschine
Sicherheitslücke in NSlookup.exe
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