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Zero-Day-Lücke im Internet Explorer
Das Sicherheitsunternehmen Secunia warnt vor einer neuen
Sicherheitslücke im Internet Explorer, durch die Schadcode
eingeschleust werden kann. Ursache der Schwachstelle ist
ein Fehler im Internet Explorer bei der Umwandlung einer
Webseite in einer druckbaren HTML-Datei.
Der Internet Explorer nutzt dazu ein internes Script, das
nicht mit den Sicherheitseinstellungen für das Internet,
sondern denen des lokalen Intranets ausgeführt wird. Daher
kann ein Angreifer über einen manipulierten Link Skript-Code
einschleusen, der beim Drucken mit den Rechten des lokalen
Benutzers ausgeführt wird. Vorab muss allerdings die Option
"Liste der Links drucken" des Druckermenüs aktiviert sein,
was die Sicherheitslücke weniger kritisch macht.
Betroffen sind die Versionen 7 und 8 des Internet Explorers.
Ob der Fehler auch in früheren Versionen auftritt, wurde
bisher noch nicht ausreichend getestet. Ein Patch seitens
Microsoft ist bisher noch nicht erschienen, Schutz bietet
daher zur Zeit einzig die Option "Liste der Links drucken"
im Druckermenü zu deaktivieren. (15.05.08, ZDNet)
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