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MBR-Rootkit mit neuen Fähigkeiten aufgetaucht
Die Sicherheitsspezialisten von McAfee warnen vor einer
neuen Variante des Rootkits Stealth MBR, die sich noch
besser gegen eine
Entfernung schützt. Durch einen weiteren Systemprozess
stellt der Schädling sicher, dass nach einer Entfernung
wieder neu installiert wird.
"Ein weit verbreiteter Selbstschutz ist die Ausführung
eines zusätzlichen Prozesses, der alle Komponenten der
Schadsoftware, den Speicher und die Registry auf
Änderungen durch den Anwender oder ein Antivirus-Produkt
überwacht", erklärt Aditya Kapoor von McAfee Labs. "Stealth
MBR hat diese Technik in den Kernel verlagert und führt
den Wächter im Kontext eines Systemprozesses aus."
Noch gibt es laut McAfee kein Tool, welches den PC vom
Befall des Schädlings reinigen kann. "Genau wie bei der
vorherigen Variante arbeiten wir an einem Programm, das
den MBR ohne die Wiederherstellungskonsole von Microsoft
reparieren kann."
Erstmals trat der als Trojaner eingestufte Schädling im
Januar auf. Stealth MBR wird über manipulierte Webseiten
installiert und erlaubt dem Angreifer die Kontrolle des
befallenen Systems.
Stealth MBR wird als Rootkit im Master Boot Record (MBR)
der Systempartition installiert. Dadurch kann sich der
Schädling vor Windows-Anwendungen verstecken. (20.03.08)
Siehe auch:
Verseuchte Werbebanner auf populäre Websites
Neuartige kombinierte Trojaner-Rootkit-Angriffe
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