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Maxdata hat Insolvenzverfahren beantragt
Der deutsche PC-Hersteller Maxdata hat wegen drohender
Zahlungsunfähigkeit heute Antrag auf Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens gestellt. Sämtliche Gesellschaften
ausser die in der Schweiz und den Niederlanden sind
betroffen.
Der Vorstand sah sich zu dem Schritt genötigt, nachdem
fest stand, dass das Unternehmen seine
Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.
Zusammen mit dem Insolvenzverwalter will man alle
Möglichkeiten ausschöpfen den Fortbestand der Marken
MAXDATA und Belinea sowie so viele Arbeitsplätze wie
möglich zu sichern.
Noch im Jahre 2006 war der Hersteller zuversichtlich in
eine Restrukturierung gestartet. Man hatte gehofft eine
Wende einleiten zu können und wieder Gewinne zu machen.
Stattdessen ist Maxdata immer tiefer in die roten Zahlen
gerutscht und musste für das Jahr 2006 schon einen
Verlust von 43 Millionen Euro ausweisen. Auch 2007 waren
die Verluste mit 32 Millionen Euro bei einem
Jahresumsatz von 470 Millionen Euro untragbar. "Maxdata
leidet seit Jahren unter dem hohen Wettbewerbsdruck und
einem massiven Preisverfall in der IT-Branche. Dies
führte zu massiven Umsatz- und Ergebnisrückgängen", so
der Vorstand in einer schriftlichen Erklärung. Auch in
der ersten Jahreshälfte 2008 zeigten die
Restrukturierungsbemühungen nicht die erhofften
Ergebnisse. (25.06.08, Heise)
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