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     Blogger landen auch mal im Gefängnis

Immer häufiger werden Internet-Aktivisten wegen Äusserungen zu Themen wie Menschenrechte und Meinungsfreiheit verhaftet. Im Jahr 2007 wurden drei mal mehr politisch kritische Blogger festgenommen, als noch ein Jahr zuvor.
Das geht aus dem aktuellen World Information Access Report der Universität Washington hervor. Demnach wurden seit 2003 mehr als die Hälfte der politisch aktiven Blogger in den Ländern China, Ägypten und Iran verhaftet. Dem Bericht nach wurden die Gefängnisstrafen wegen den unterschiedlichsten Themen verhängt. Einige Blogger wurden festgenommen, weil sie über korrupte Regierungen berichten, andere, weil sie die Missachtung der Menschenrechte kritisierten.

 


Viele Fälle lassen sich jedoch überhaupt gar nicht erst nachvollziehen. Besonders in Staaten, wo eine strenge Zensur herrscht, gibt es eine hohe Dunkelziffer. Allein in Burma wurden, wo ein strenges Millitär-Regime herrscht, wurden 344 Menschen festgenommen, über die Hälfte vermutlich politisch aktive Blogger. "Das Militärregime ist bei der Auswahl seiner Methoden im Vorgehen gegen Regime-Kritiker nicht gerade zimperlich", so die Präsidentin von Reporter ohne Grenzen, Rubine Möhring.
Ungefähr 30 Nationen nutzen spezielle Technologien zum Ausforschen unliebsamer Weblogs. Einige Nationen, wie China beschränken den Zugriff auf das Internet von vorne herein nur auf bestimmte Bereiche.
Aber nicht nur im Nahen Osten oder Ostasien werden Blogger verfolgt. In den letzten vier Jahren gab es auch in Grossbritannien, Frankreich, Kanada und den USA Massnahmen gegen Blogger. (17.06.08, ZDNet)

 

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