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Kaspersky bittet um Mithilfe
Derzeit kursiert eine neue Version des
Verschlüsselungstrojaners "GPCode", der den
Sicherheitsspezialisten Kopfzerbrechen bereitet. Der
Trojaner verschlüsselt auf einem infizierten
Windows-System Dateien des Typs DOC, TXT, PDF, XLS, JPG,
PNG und andere mit dem Verschlüsselungslogarithmus RC4.
Der dafür genutzte Schlüssel ist mit RSA 1024 geschützt.
Anwender eines infizierten Systems haben die Wahl,
entweder den Autor des Trojaners zu kontaktieren und
eine Entschlüsselungssoftware zu erwerben oder den
Schlüssel selbst zu knacken. Letzteres will Kaspersky
tun und ruft in seinem
Blog zum Cracken, besser Faktorisieren des Keys auf.
Die Spezialisten schätzen, dass 15 Millionen PCs etwa
ein Jahr benötigen würde, um den Schlüssel zu finden.
Daher hofft man bei Kaspersky auf die Mithilfe von
Kryptographen, Instituten, unabhängigen Forschern oder
anderen Antivirenspezialisten. Eigens dem Ziel hat man
ein
Forum gewidmet, wo mittlerweile schon eifrig über
eine sinnvolle Vorgehensweise diskutiert wird.
(09.06.08, Heise)
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