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Yahoo schliesst seinen Musik-Dienst
Kunden des Dienstes
Yahoo Music können ihre erworbenen DRM-Songs ab dem 30. September nicht mehr überspielen.
Per E-Mail hat Yahoo den Kunden des Dienstes Yahoo Music
nun mitgeteilt, dass seine DRM-Server am 30. September
abgeschaltet werden.
Kunden die bei Yahoo Music kopiergeschützte Songs
gekauft haben, können ab diesem Datum nicht mehr mit den
Songs auf einem anderen Rechner umziehen oder sie auf
einen mobilen Player übertragen. Yahoo rät seinen Kunden
lapidar, ihre Titel auf eine Audio-CD zu brennen und
dann in MP3 umzuwandeln, um den Kopierschutz zu umgehen.
Dies bringt nun nicht nur die Nutzer von Yahoo-Music auf
die Palme, sondern auch die Electronic Frontier
Foundation (EFF), eine US-Organisation, spezialisiert
auf das Thema Bürgerrechte im Internet. "Einige Leute
glauben, dass sie mit Musik, die in digitales
Rechtemanagement eingebettet ist, umgehen können wie mit
einer normalen CD. Das aktuelle Beispiel sollte jedem
klar machen, dass dem nicht so ist", so Corynne McSherry
von der EFF.
Mittlerweile hat auch Yahoo zugegeben mit der Verwendung
von DRM-Lizenzen einen Fehler gemacht zu haben, sieht
aber in der Verlängerung der Unterstützung für die
DRM-Lizenzschlüssel nur eine Verzögerung des Problems.
Nun müssen die Konsumenten für den Fehler einstehen, was
nicht nur nach Meinung der EFF ziemlich unverschämt ist.
"Hier geht es nicht nur um das Zurückziehen der
Unterstützung, sondern auch um eine fehlende
Entschädigung für Kunden." Yahoo solle sich bei seinen
Kunden entschuldigen und entweder freie MP3s im
Austausch zur Verfügung stellen oder ganz einfach eine
Rückerstattung leisten. (25.07.08)
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