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    Windows in fünf Minuten infiziert

Das SANS-Institut führte zwischen Januar und Juli Messungen durch, wie schnell ungepatchte Windows-Rechner online infiziert werden. Die Untersuchungen zeigten, dass ein Windows System ohne Updates durchschnittlich nur fünf Minuten ohne jegliche Aktivität mit dem Internet verbunden sein muss, um von einem Virus befallen zu werden.
Generell kann man das Ergebnis allerdings nicht auf alle Internet-Nutzer übertragen, da verschiedene Provider mehr oder weniger Vorkehrungen treffen, um seine Nutzer etwas zu schützen. Einige Internetprovider blocken beispielweise von vorne herein gewisse Ports, die Trojaner für einen Einfall nutzen.
Das Ergebnis zeigt deutlich, wie wichtig Sicherheitsupdates für ein Windows-System sind. Selbst während man sich nach einer frischen Windows-Installation die Updates aus dem Netz herunterlädt, geht man ein zu grosses Risiko ein. Der Nutzer ist besser damit beraten, sich die Service-Packs über einen anderen Rechner aus dem Netz zu laden. Erst nach der Installation aller verfügbaren Service-Packs ist das Risiko akzeptabel online zu gehen und die restlichen Updates bei Microsoft herunterzuladen.

 


Dass rund 90 Prozent aller Rechner über ein Windows Betriebssystem verfügen, macht Windows höchst attraktiv für Virenautoren, deren Ziel es ist, schnell möglichst viele Rechner einzunehmen. Dadurch erklärt sich auch die Häufigkeit der entdeckten Sicherheitslücken. Windows ist aufgrund seiner hohen Verbreitung der kriminellen Energie von nahezu 100 Prozent aller Virenautoren ausgesetzt. (17.07.08)

 

Siehe auch:

Internet Security

 

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