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    Microsoft entschuldigt sich für Windows Vista

Es war keine leichte Aufgabe für Microsoft-Manager Brad Brooks die Bühne auf der Worldwide Partner Conference 2008 in Houston zu betreten. "Heute", begann Brooks "werden wir aufräumen. Wir werden hier und jetzt eine Trennlinie ziehen und sagen, dass wir zukünftig die Dinge anders anpacken werden."
Vor 7.500 Soft- und Hardware-Händlern sprach Brooks, dem die Marketing-Verantwortung für Konzern-Sorgenkind Windows Vista obliegt, über Microsofts weitere Pläne für das Betriebssystem. Brooks gab zu, dass man zwar ambitioniert an Vista herangegangen war, wohl aber in einigen Punkten, wie in Sachen Sicherheit, über das Ziel hinausgeschossen sei.

 

 

"Sie haben viel zerstört. Wir wissen das. Und wir wissen auch, dass es Ihnen viele Schmerzen im Angesicht Ihrer Kunden, unserer Kunden, bereitet hat", entschuldigte sich der Manager für anderthalb Jahre Windows Vista. Auch die reibungslose Unterstützung von Peripheriegeräten und fremden Anwendungen zu garantieren sowie die Leistung und Systemstabilität befriedigend zu gewährleisten, sei in der ganzen Zeit nicht gelungen, gab Brooks zu.


Mit dem im März veröffentlichte Service Pack 1 habe man zwar viele Fehler beseitigen können, doch allein dabei möchte man es nicht belassen. Brooks versprach, Vista wird von Tag zu Tag besser werden und rief das Publikum auf, das aktuelle Betriebssystem als "langfristige Investition" zu sehen. Probleme hat es immer gegeben, das sei bei der Einführung von Windows XP auch nicht anders gewesen. (12.07.08, Onlinekosten)

 

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