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Neuartige kombinierte Trojaner-Rootkit-Angriffe
Panda Security meldet Angriffe mit neuartigen Trojanern,
die mittels integrierter Rootkits in der Lage sind, den
Master Boot Record (MBR) zu überschreiben. Laut Panda
ist dies eine neue Eigenschaft von Rootkits, die ein
Aufspüren dieser Malware erschwert. Bisher haben sich
alle bekannten Rootkits in Systemprozessoren
eingenistet, die neuen Exemplare setzen sich auf dem
Teil der Festplatte fest, der beim Bootvorgang, also
schon vor dem Start des Betriebssystems aktiv ist.
Wurde ein solches Rootkit erst einmal erfolgreich auf
einem System installiert, erstellt es eine Kopie des
vorhandenen MBR und verändert diesen, indem eigene,
schädliche Befehle hinzugefügt werden. Schliesslich wird
der originale MBR durch den manipulierten ersetzt. Wird
auf den MBR zugegriffen, leitet das Rootkit den Zugriff
dem originalen MBR zu, so dass nichts Verdächtiges
bemerkt wird.
Beim Hochfahren aktiviert das System den manipulierten
MBR. "Diese Angriffsmethode macht es aktuell praktisch
unmöglich, installierte Rootkits und die zugehörige
Malware zu entdecken. Die einzig zuverlässige
Verteidigung ist die Prävention. Sie müssen erkannt und
abgewehrt werden, noch bevor sie ins System eindringen.
Proaktive Technologien, die auch unidentifizierte
Schadprogramme aufspüren, sind dazu notwendig", so die
Ausführungen des technischen Direktors der Pandalabs,
Luis Corrons. (12.01.08,
ZDNet)
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