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    Microsoft sorgt für Zwangswerbung

Die Redmonder haben eine Technik entwickelt, die den Internet-Nutzer zwingt, eingeblendete Werbung in Browserfenstern auch anzuschauen. Fast allen Internet-Surfern ist es in Fleisch und Blut übergegangen, Popups oder Werbevorschaltseiten mit einem schnellen Klick auf Schliessen zu beenden. Auch Werbeblocker sind mittlerweile beliebt weit verbreitet und lassen Bannerwerbung & Co immer häufiger unsichtbar werden.
Geht es nach Microsoft, so wird es diese Möglichkeiten bald nicht mehr geben. Der Konzern hat eine Technik zum Patent angemeldet, der den Nutzer zwingt, sich die Werbung auch anzusehen. So wird dadurch erst nach dem Betrachten eines Werbespots der Zugriff auf weitere Inhalte oder ein Download freigegeben. Werbung mit der neuen "Enforcing Advertising Playback For Downloaded Media Content" Technik soll sich nicht mehr blocken, vorzeitig beenden oder anderweitig umgehen lassen, der Nutzer muss sich die Werbung ansehen.
 


Das neue System soll bei Gratis-Angeboten zum Einsatz kommen, bei reinen Bezahlsystem hingegen nicht. Die Werbeeinblendungen sollen fest an den jeweiligen Content gekoppelt sein. Darüber, wo in Zukunft dabei genau die Grenze gezogen wird und für welche Downloads die Zwangswerbung geschaltet wird, darf derzeit noch spekuliert werden. (05.01.08, Tomshardware)

 

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